Im Herbst ging es Schlag auf Schlag. Oder, um es genauer zu sagen, Putt auf Putt. Nach dem Süd-Regionalfinale Süd in Würzburg folgte eine Woche später im Norden das Pendant der Deutschen Putt-Liga. Wie schon im Jahr zuvor agierten der Hardenberg und die Golfschule Stefan Quirmbach als Gastgeber. Das Ziel der 47 angereisten Qualifikanten war es, sich die letzten 16 der insgesamt 32 Startplätze für das Finale im Club Hofgut Georgenthal mit seinem berüchtigten Himalaya-Grün zu sichern.
Putting-Grün der Golfschule Quirmbach wird zum Austragungsort
29 Clubs waren an jenem herbstlichen Samstag auf dem großflächigen Putting-Grün der Golfschule Quirmbach vertreten. Zunächst stand die Vorrunde über 36 Löcher auf dem Programm, gefolgt von einem Final-Durchgang über 18 Löcher.
Zunächst ein Warm-Up und die offizielle Begrüßung zur Putt-Liga
Nach dem Check-in und der Ausgabe der Startgeschenke folgte die offizielle Begrüßung samt Erklärung des Tagesablaufs und der Regeln. Ausgiebig Gelegenheit, sich auf die anstehenden Herausforderungen optimal vorzubereiten, hatten die Aktiven beim anschließenden, 45-minütigen Warm-Up, dem Probeputten des anspruchsvoll gesteckten Parcours.
Löcher 3,7 und 11 als größte Herausforderung
Dann ging es ans Eingemachte: Nach der Einteilung der Flights startete pünktlich um 12.00 Uhr per Kanonenstart die Vorrunde über 36 Löcher. Der Cut, so der Plan, sollte danach bei der Hälfte des Feldes und Geteilte gezogen werden. Als größte Herausforderungen erwiesen sich die Löcher 3, 7 und 11. Die sogenannten Neckbreaker erforderten viel Können und etwas Glück – am besten beides. So ließ sich die Spreu vom Weizen trennen.
Die besten Putt-Ergebniss bei 65 Schlägen
Rund anderthalb Stunden später standen die Scores fest. Nach der Auswertungspause bei Sandwiches und Getränken wurden die mit Spannung erwarteten Vorrundenergebnisse verkündet. Das Spektrum reichte von 65 bis 85 Putts. Die besten Ergebnisse erreichten die Hamelner Claus Mandalka und Michael Hensel mit jeweils 65 Schlägen (-7). Der Cut fiel schließlich bei 73 Putts (+1), was für 25 Spielerinnen und Spieler das Weiterkommen bedeutete.
Acht Aktive liegen gleichauf
Für sie ging es wenige Minuten später weiter – bei der Finalrunde über 18 Löcher. Neu zugelost, begaben sie sich an ihre Startlöcher, um die 16 Final-Tickets auszuspielen. Es sollte etwas mehr als eine Stunde dauern, bis die letzten Score-Karten verglichen, unterschrieben und eingereicht wurden. Nach der erneuten Auswertungspause folgte ein Novum. Doch dazu gleich mehr…
Jan Schmitz sichert sich den Tagessieg
Fest stand: Den Tagessieg mit 31 Putts sicherte sich Jan Schmitz von der Anlage Clostermanns Hof, gefolgt vom Lüdersburger Harry Strobell (33). Michael Hensel und Uwe Schulz, beide vom Hamelner Golfclub, teilten sich mit je 34 Putts Platz 3. Und dahinter? Es ergab sich ein Novum in der 13-jährigen Geschichte der Deutschen Putt-Liga. Das betraf die Plätze 13 bis 16: Mit 37 Putts lagen acht Spieler gleichauf bei nur vier zu vergebenden Plätzen fürs Finale.
Titel Champion Putter of the Year geht an...
Hier musste also ein Sudden-Death-Stechen die Entscheidung bringen. Nach drei Löchern setzten sich Achim Schulz-Althoff, Lutz Repschläger, Hartwig Schepker und Roland Hoffmann durch. Keine Frage, mehr Spannung geht nicht – auf dem Weg zum Hofgut Georgenthal und dem Titel Champion Putter of the Year, der mit einer exklusiven Einladung zum Putter-Fitting ins europäische Ping-Headquarter nach Gainsborough, England, verbunden ist.
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