Mehr als 50 Aktive beteiligten sich am Charity-Golfturnier von Starke + Reichert und Mundus Marketing in Kassel-Wilhelmshöhe. Das Turnier führte im Scramble-Modus über neun Bahnen. Mit prominenter Beteiligung: Unter die Sportler mischte sich Oscar-Preisträger Thomas Stellmach, der mit seiner Teilnahme ein Zeichen setzte.
Henning Hocke sichert sich den Bruttosieg
Mit 33 Schlägen sicherten sich Henning Hocke und Philipp Buchenau den Bruttosieg. Die Nettowertung dominierte das Duo Marc Finke und Felix Weichert (21 Schläge). Es folgten Miriam Donnert und Niels Wollenhaupt (23) sowie Kai Ruge und Paulina Müller (25).
10.000 Euro für die Kleinen Riesen Nordhessen
In den Fokus rückte der gute Zweck: 10.000 Euro kamen an Spenden zusammen. Den Erlös erhielten die Kleinen Riesen Nordhessen, die sich für unheilbar schwerstkranke Kinder und Jugendliche einsetzen. „Uns geht es darum, Familien in einer Zeit voller Sorgen und Trauer ganzheitlich, kompetent und liebevoll zu begleiten“, erläuterte Dr. Thomas Voelker.
„Dass wir gewonnen haben, freut mich. Wichtiger ist, dass wir Kindern und Familien helfen, die Schweres durchmachen“, sagte Hocke. Stellmach betonte: „Ich bin oft auf internationalen Bühnen unterwegs. Aber dieses Turnier hat mich berührt. Es zeigt, wie viel Mitgefühl und Engagement in unserer Region stecken.“
Golfende zeigen ihr Engagement
Dr. Felix Reichert unterstrich: „Die Resonanz war überwältigend. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen bereit sind, sich für die wichtige Sache einzusetzen." Mundus-Chef Jörg Bornhoff hob hervor: „Für mein Team und mich ist es großartig zu sehen, wie sich die Golferinnen und Golfer engagieren. Da helfen wir gern.“
Konstantin Fröhlich fasste zusammen: „Die Runde verlief sportlich durchwachsen. Trotz des zeitweise wechselhaften Wetters hatten wir viel Spaß.“ Der Bus-Unternehmer erwähnte die gute Atmosphäre und sprach „von einem echten Erlebnis auf dem großartigen Platz“.
Golfclub Kassel-Wilhelmshöhe zeigt sich von der besten Seite
Für Netto-Champion Felix Weichert, Marketing des Livescoring-Entwicklers Layer Four, war es die erste Runde in Wilhelmshöhe gewesen. Der Hamburger, der bereits häufiger auf Gut Wissmannshof aufgeteet hatte, schwärmte „von der tollen, waldreichen Anlage im Bergpark“. Sein Partner Marc Finke sprach von einem tollen Flight und entspannten Partnern.
„Sogar den Wolkenbruch haben wir gut überstanden“, witzelte der Sparkassen-Vorstand – und wies mit ein wenig Stolz darauf hin, „dass wir mit einem Birdie angefangen haben“.
Nach den Clubmeisterschaften folgt das Scramble-Event
Henning Hocke war in den Jahren zuvor zumeist mit Partner Michael Henschel an den Start gegangen. Diesmal musste der urlaubsbedingt passen, so teete der ehemalige Pro gemeinsam mit Philipp Buchenau auf. Was auf Anhieb passte – und zum Bruttosieg führte!
„Den Freitag nach den Clubmeisterschaften halte ich mir gern für das Scramble-Event frei“, räumte Hocke ein.
Um sein Handicap zwischen 0 und 1 zu halten, tut er einiges. Im Winter sucht er drei- bis viermal pro Woche das Fitness-Studio auf und fügt drei Trainingssessions mit dem Ball hinzu. In der wärmeren Jahreszeit kommt er auf fünf Einheiten auf der Range bzw. auf dem Platz.
Huskies-Manger Derek Dinger teet ebenfalls auf
Thomas Franke war gemeinsam mit Huskies-Manager Derek Dinger unterwegs gewesen. „Wir haben uns häufig gut ergänzt“, schmunzelte der Präsident des Kasseler Clubs. Der Wetzlarer Ralf Nowak resümierte: „Der Platz gefällt mir. Hier habe ich nicht zum letzten Mal gespielt.“
Golf-Pros spielen gemeinsam mit Newcomern
Kai Ruge blickte auf eine relaxte Runde zurück. Zusammen mit Uwe Scheller sowie den Medien-Profis Viktoria Kuke und Paulina Müller hatte er gespielt. „Einige Bälle habe ich ganz gut getroffen, doch längst nicht immer. Zwischendurch hat Paulina prima zu unserem Ergebnis beigetragen“, erklärte er. So habe die Newcomerin „drei Klasse-Abschläge ins Spiel gebracht“.
Charity-Golfturnier bietet auch Schnupperkurs für Interessierte
Thomas Stellmach hatte beim Schnupperkurs eine zuvor unbekannte Umgebung kennengelernt. „Ansonsten komme ich eher mit Kulturschaffenden zusammen“, formulierte der renommierte Trickfilmer und Oscar-Preisträger. „Ich mag Herausforderungen. Insofern war es reizvoll, den Golfschläger in die Hand zu nehmen und den Ball zu schlagen“, fand der Kreative.
Er tanze seit vielen Jahren intensiv, habe ein gutes Körpergefühl und lerne dabei immer dazu. „Ich könnte mir schon vorstellen, dass dieser Sport meinen Ehrgeiz weckt, um dran zu bleiben und den Schwung zu erlernen“, so Stellmach. Eines habe er bereits erkannt: „Golfen braucht viel Geduld.“ Gleichzeitig bringe das Spiel mit dem Ball offenbar Entspannung, man könne dabei „vermutlich gut abschalten“.
Golf als neue Sportart für die Freizeit
Seine Partnerin Claudia Tiemann erklärte: „Ich fand es spannend, eine völlig neue Sportart kennenzulernen.“ Die Drehbewegung kenne sie aus dem Tanzsport, während die Neigung eine andere sei, so die Tango-Lehrerin. Andererseits seien ihr Ballsportarten eher fremd. „Turnen, Akrobatik, Tanzen und Surfen liegen mir mehr“, so Tiemann.
Ein Danke an alle Sponsoren
Ein solches Charity-Event lässt sich nicht ohne Unterstützer organisieren. Deshalb geht der Dank der Veranstalter an die Sponsoren. Es engagagierten sich: Barmer KK, Emil Frey Kassel Göttingen, Fsas Technologies a Fujitsu Company, Golfhouse, Getränke Kuhn, Gothaer Bezirksdirektion Haase Hausmann & Partner, Huawei, Höhmann Industrieservice & Logistik, Kasseler Sparkasse, KKH, KSV Hessen Kassel, Layer Four, Lenovo, Micromata, Müller und Partner, Mundus-Verlag, Ochmann Schlafkultur, Starke + Reichert, Techniker KK, Wortmann AG. Merci!
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