Veröffentlicht am: 15.03.2026 11:30, Lesezeit: 2 Minuten

Universitätsmedizin Göttingen wird erneut ausgezeichnet

Die AssistenzärztInnen der Klinik für Kardiologie und Pneumologie

Göttingen. Die Klinik für Kardiologie und Pneumologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist auch 2026 erneut mit dem Gütesiegel „Fortbildungsstandort Junge Kardiologie“ der Young DGK ausgezeichnet worden. Die Young DGK ist eine Sektion für junge Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. Mit der Initiative werden Kliniken gewürdigt, die sich in besonderer Weise der strukturierten und qualitätsgesicherten Weiterbildung junger KardiologInnen widmen.

Verbesserte Förderung für den kardiologischen Nachwuchs 

„Die erneute Auszeichnung unterstreicht den hohen Stellenwert, den die klinische und wissenschaftliche Ausbildung junger KollegInnen in unserer Klinik hat. Die Förderung des kardiologischen Nachwuchses ist eine zentrale Voraussetzung für eine zukunftsfähige Herzmedizin“, sagt Prof. Dr. Constanze Schmidt, Direktorin der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der UMG.

Entscheidend für die Auszeichnung ist eine Weiterbildung, die planbar, transparent und inhaltlich breit aufgestellt ist sowie klare Rotationsstrukturen, feste Fortbildungsformate und die frühzeitige Einbindung in wissenschaftliche Projekte. Diese Voraussetzungen erfüllt die UMG in vollem Umfang.   

Klinische Ausbildung in Kombination mit einer internen Fortbildung

Aktuell arbeiten rund 40 AssistenzärztInnen in der Kardiologie der UMG. Grundlage ihrer Weiterbildung ist ein verbindlicher Studienplan mit Einsätzen in allen relevanten Funktionsbereichen, darunter Echokardiographie, Elektrophysiologie, Herzkatheterlabor und kardiale Bildgebung.

Ergänzt wird die klinische Ausbildung durch wöchentliche interne Fortbildungen, Journal Clubs, in denen erfahrene und junge ForscherInnen der Klinik zusammenkommen, um über Studienergebnisse, aktuelle Erkenntnisse und neue Publikationen zu diskutieren, sowie strukturierte Notfall-Management-Trainings, bei denen Notfallsituationen simuliert und besprochen werden.

Vielfältiges Ausbildungsspektrum Dank klinischer Anwendungen und Tätigkeiten

Ein weiterer zentraler Baustein ist das „Clinician Scientist Programme“. Es ermöglicht jungen Ärzt*innen, ihre klinischen Tätigkeiten für bis zu 18 Monate zugunsten wissenschaftlicher Arbeit zu reduzieren. Ziel ist es, klinische Fragestellungen systematisch mit experimenteller und translationaler Forschung – die Überführung wissenschaftlicher Ergebnisse in die klinische Anwendung – zu verbinden. Fachübergreifende Kooperationen und Rotationen in angrenzende Fachgebiete erweitern das Ausbildungsspektrum zusätzlich.  

Textquelle: Universitätsmedizin Göttingen

Fotonachweis: UMG, Eva Meyer-Besting

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