Moderne Krebstherapien werden immer wirksamer und individueller. Gleichzeitig bleiben die Nebenwirkungen für viele PatientInnen eine Herausforderung im Alltag. Neben der gezielten medizinischen Behandlung gewinnen daher auch komplementäre pflegerische Maßnahmen zunehmend an Bedeutung: Sie können dazu beitragen, Nebenwirkungen zu lindern, das Wohlbefinden zu stärken und die Therapie insgesamt besser verträglich zu machen.
Veranstaltung für Krebspatienten in Göttingen
Beide Aspekte stehen im Mittelpunkt des Patientenforums „Nebenwirkungen bei Krebs“ des UniversitätsKrebszentrums Göttingen (G-CCC) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 3. Juni 2026, um 17:30 Uhr im Hannah-Vogt-Saal der Alten Mensa Göttingen. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Patient*innen, An- und Zugehörige sowie Interessierte. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter: Jetzt klicken!
Prof. Dr. Gerald Wulf spricht über Krebs-Langzeitnebenwirkungen
Im Patientenforum des G-CCC spricht Prof. Dr. Gerald Wulf, stellvertretender Direktor der Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie der UMG, über Langzeitnebenwirkungen bei Krebs und deren Behandlungsmöglichkeiten. Ergänzend zeigt Sandra Liebscher-Koch, Pflegefachexpertin für komplementäre Pflege an der UMG, anhand praxisnaher Beispiele, wie pflegerische Maßnahmen Nebenwirkungen gezielt lindern und PatientInnen im Behandlungsalltag unterstützen können.
Neben Fachvorträgen bietet die Veranstaltung auch Raum für Fragen und den persönlichen Austausch. Die Moderation liegt bei Prof. Dr. Friederike Braulke, Geschäftsführerin des UniversitätsKrebszentrums Göttingen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: Jetzt klicken!
Patientenforum „Nebenwirkungen bei Krebs“
Informationsveranstaltung für Patient*innen, Angehörige und Interessierte
Mittwoch, 3. Juni 2026, 17:30 bis 18:30 Uhr
Hannah-Vogt-Saal, Alte Mensa Göttingen, Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen
Moderne Krebsmedizin: Therapiebelastung soll gering gehalten werden
Nebenwirkungen wie Fatigue, Schmerzen oder Hautreaktionen können sowohl durch die Erkrankung selbst als auch durch die Therapie entstehen. Ziel moderner Krebsmedizin ist es daher nicht nur, die Erkrankung wirksam zu behandeln, sondern auch die Belastungen der Therapie möglichst gering zu halten. Neben medikamentösen und unterstützenden Therapien können auch komplementäre Pflegeangebote wie etwa zur Linderung von Beschwerden oder zur Stabilisierung im Behandlungsverlauf einen wichtigen Beitrag leisten. Eine frühzeitige Aufklärung hilft Betroffenen, passende Maßnahmen zu nutzen und aktiv mit der Erkrankung umzugehen.
Textquelle: UMG
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