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Veröffentlicht am: 14.07.2026 08:47, Lesezeit: 2 Minuten

Nikola Durdov und Isabel Morato Brede gewinnen Hessenmeisterschaften

v.l.: Sophie Hempel, Isabel Morato Brede, Katharina Hesse

Die Hessenmeisterschaften waren in diesem Jahr für die Spielerinnen und Spieler durchaus anstrengend. Der Samstag, 11. Juli, startete mit 18 Löchern. Der Sonntag folgte mit 36 Löchern, die bei sommerlichen Temperaturen gespielt wurden. Der Wind half zwar beim Hitzegefühl, machte das Spiel dafür etwas schwieriger.

Golfclub Bensheim überzeugt mit gutem Platzzustand

Der Platz in Bensheim war zwar trocken, war dennoch in einem guten Zustand. Die gepflegten Grüns ließen dementsprechend gute Scores zu, so dass man bei den Herren für die Top 10 schon unter Par bleiben musste - und die neuen Hessenmeister zweistellig unter Par ablieferten.

Isabel Morato Brede aus Kassel gewinnt die Meisterschaft

Bei den Damen gab Isabel Morato Brede (Golfclub Kassel-Wilhelmshöhe) den Takt vor. Am ersten Tag spielte sie eine bogeyfreie 65 mit sechs Birdies. Das Feld der Verfolgerinnen war dicht gedrängt, aber auch fünf Schläge zurück. Die Titelverteidigerin Anjana Cordes (Neuhof) kam dann aber in der Runde am Sonntagvormittag näher ran.

Eine 68 notierte sie, währende Morato-Brede eine Par-Runde spielte.

Mit Birdie und Eagle setzt junge Kasslerin Ausrufezeichen

Doch Spannung ließ die Kasslerin kaum aufkommen. Mit einem Birdie und einem Eagle lag sie in der Finalrunde bereits nach vier Löchern bei -3 und hatte damit ihren Vorsprung von 3 auf 8 Schläge ausgebaut. Weil sie auch in der Folge ohne Bogey agierte und noch ein weiteres Birdie nachlegte, wurde es mit einer 67 ein Gesamtscore von 10 unter Par.

Mit einer starken Schlussrunde von 69 schob sich Sophie-Charlott Hempel (Frankfurt) nach Runden von 72 und 70 noch vor auf den 2. Platz. Mit Runde von 72, 70 und 72 sicherte sich Katharina Hesse die Bronze-Medaille.

„Ich konnte mich in den drei Runden besonders auf meine Drives verlassen und habe sonst auch recht solide gespielt“, zeigte sich die nach der Anstrengung erschöpfte Siegerin zufrieden mit ihrem Spiel und insbesondere den beiden bogeyfreien Runden.  

 Spannendes Live-Scoring bei den Herren



Bei den Herren zeigte das Live-Scoring eine Menge roter Zahlen, die für die Birdies stehen. Bei Nico Guldan (Frankfurt) waren es acht Birdies und zusätzlich noch ein Eagle – was hätte das für eine Runde sein können, wenn ihm am Loch 13, einem vermeintlich leichten Par 5, nicht ein Tripplebogey unterlaufen wäre.

Mit 6 unter Par führte er das Leaderboard an. Auch Tim Opderbeck (Frankfurt) produzierte reihenweise Birdies. Neun mal leuchtete beim ihm die rote Zahl auf, was ihm am Ende eine 66 notieren ließ. Auch Nikola Durdov (Neuhof) war nach einer 66 vorne dabei, ebenso wie Titelverteidiger Janis Erll (Frankfurt) mit einer bogeyfreien 67.

Guldan und Durdov führten das Feld an

Guldan und Durdov blieben beide mit einer 69 auch nach der zweiten Runde an der Spitze des Feldes. Nun war aber Tom Brouwers (Neuhof) an den beiden dran, der wie am Vortag erneut eine 68 unterschrieb. Mit einer 67 spielte Yannic Völker (Neuhof) die beste Runde des Vormittags und war wie Erll damit bei -5 und auf Tuchfühlung mit dem Leaderflight.

Guldan startete die Finalrunde mit einem Birdie und baute damit direkt seine Führung auf drei Schläge aus. Doch die war nach Tripple- und Doppelbogey schnell wieder dahin. Durdov gelangen nach einem Bogey an Loch 1 bis Loch 15 sechs Birdies. Damit hatte er sich komfortabel an der Spitze abgesetzt und konnte sich auch noch ein Bogey auf der 16 leisten. Es wurde eine 67 und ein starker Gesamtscore von 11 unter Par.

Nikola Durdov: Clubwechsel vor Start der Saison

Durdov ist erst zu dieser Saison von Baden-Württemberg nach Neuhof gewechselt und holt sich gleich bei seinem ersten Start einen Hessen-Titel. Yannic Völker dagegen bewies trotz eines frühen Tripplebogeys einmal mehr seine Stärke und drückte mit sieben Birdies seinen Score am Ende auf eine 68. Damit gewann der Neuhöfer die Silber-Medaille.

Janis Erll erspielt sich Bronze

Janis Erll war am Ende nur einen Schlag hinter Völker und sicherte sich die Bronze-Medaille. Glücklich zeigte sich Durdov über seinen ersten Sieg im ersten Jahr im HGV.

„Mein Spiel war zwar nicht fehlerfrei, aber der Platz hat es verziehen. Dafür lief es beim Putten besser als gewöhnlich, so dass ich viele Birdie-Chancen nutzen konnte“, so Durdov.

Hessenpokal geht an den Golfclub Frankfurt

Den im Rahmen der Hessenmeisterschaften ausgetragenen Hessenpokal gewann das Team aus Frankfurt. Mit Nico Guldan, Tim Opderbeck, Janis Erll und Katharina Hesse distanzierten die Frankfurter die anderen Teams deutlich. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Kassel und Neuhof.

Präsident zeigt sich begeistert von der Leistung

Der Präsident des Hessischen Golfverbandes, Christofer Hattemer, verfolgte die Meisterschaft an beiden Tagen vor Ort und war begeistert von den gezeigten Leistungen. Er dankte im Rahmen der Siegerehrung dem Gastgeber für die Ausrichtung und den Helfern, die ein solches Turnier zu einer runden Sache werden lassen.

Eins wollte an diesem Wochenende aber nicht gelingen – ein Hole-in-One. So konnte auch keiner der Spieler den dafür vorgesehenen Preis der Firma JuCad gewinnen.

Textquelle: Hessischer Golf Verband/Redaktion

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