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Veröffentlicht am: 26.08.2026 10:24, Lesezeit: 2 Minuten

Frankfurter Golfjugend gewinnt HGV Jugendmannschaftspokal 2026

Mika Gramberg (Kronberg) Abschlag 16

Zum 21. Mal konnte die Jugendauswahl des Frankfurter Golfclubs den Hessischen Jugendmannschaftspokal gewinnen. Vorjahressieger Neuhof scheiterte in der Gruppenphase an Hof Hausen und verpasste damit das Finale.

Qualifikation zum JuMaPo in drei Gruppen

18 hessische Golfclubs haben zum diesjährigen 45. HGV Jugendmannschaftspokal gemeldet. Bereits am 2. Mai wurden die Qualifikationsturniere mit jeweils sechs Mannschaften in Darmstadt, Bad Wildungen und in Bad Homburg ausgetragen.

Ein Team bildet sich aus sechs Jugendlichen der Altersklasse 18 und jünger, sowie zwei Ersatzspielern. Mädchen schlagen von roten Tees ab, Jungen von Gelb. Die Qualifikation wurde im Zählspielmodus gespielt, die fünf besten Ergebnisse jedes Teams wurden gewertet.

Frankfurt, Idstein und Altenstadt direkt qualifiziert durch Gruppensieg

Die jeweiligen Gewinner der Quali-Gruppen waren automatisch für das Finale am 22. und 23. August im Kurhessischen Golfclub in Oberaula gesetzt. Fünf weitere Finalisten ermittelten sich aus der Reihenfolge über CR über alle drei Spielorte. Als Sieger der Qualifikation konnten sich Frankfurt, Idstein und Altenstadt direkt qualifizieren.

Der Titelverteidiger der letzten beiden Jahre, der Golfclub Neuhof erzielte das zweitbeste CR-Ergebnis hinter Frankfurt und galt so erneut, neben den Frankfurtern, als Titelfavorit. Komplettiert wurde das Finale von den Clubs aus Hof Hausen vor der Sonne, Aschaffenburg, Kronberg und Hanau.

Bestmögliche Platzverhältnisse in Oberaula und Kassel rückt für Idstein nach

Die wochenlange Trockenheit machte nahezu allen Golfplätzen in Hessen in diesem Sommer zu schaffen. Trotzdem zeigte sich der Platz in Oberaula zum Finaltag im bestmöglichen Zustand. Wenige Tag zuvor hatte Idstein die Teilnahme wegen krankheitsbedingter Ausfälle überraschend absagen müssen. So war der Golfclub Kassel gefragt, in der Kürze der Vorbereitungszeit nachzurücken.

Kassels Jugendwart Kai Ruge dazu: „Das war ein hartes Stück Arbeit in dieser Woche, das organisatorisch alles einzurichten.“ 

Aber die Wilhelmshöher standen sozusagen als „Vertretung Hessen Nord“ in voller Mannschaftsstärke am Samstagmorgen in Oberaula am Abschlag. Erster Gegner im ersten Spiel des Finales: Frankfurt.

Der Spielmodus im Finale: Lochspiel, jeder gegen jeden in zwei Gruppen


Anders als in der Qualifikation wird das Finale des „JuMaPo“ im klassischen Lochspielformat gespielt. Die sechs Spieler eines Teams bilden eine Viererpaarung und vier Einzelmatches. Jedes gewonnene Match bringt einen Punkt.

Fünf Punkte sind pro Spiel zu vergeben. Drei Punkte reichen zum Sieg. Die acht Finalisten sind in zwei Gruppen aufgeteilt und spielen in der Gruppe am Samstag und Sonntagvormittag jeder gegen jeden. Die beiden Gruppensieger spielen am Sonntagnachmittag das Finale, die jeweils zweiten das Spiel um Platz 3.

Klare Sache in Gruppe A

In der Gruppe A hatte Favorit Frankfurt neben Kassel noch Hanau und Aschaffenburg als Gegner. Nur Carlo Ruge-Bloem vom Golfclub Kassel konnte den Frankfurtern ein „all square“ abtrotzen und mit 0,5:4,5 aus Kasseler Sicht eine kleine Ergebniskorrektur erwirken. Zwei weitere 5:0 Siege brachten Frankfurt erwartungsgemäß ins Finale.

Überraschung in Gruppe B

In der Gruppe B war für Titelverteidiger Neuhof vormittags mit einem 5:0 gegen Kronberg die Welt noch in Ordnung. In der Nachmittagsbegegnung gegen Hof Hausen unterbrach eine einstündige Gewitterpause den Rhythmus, nach welchem Hof Hausen einfach besser ins Spiel zurückfand und am Ende mit einem 3,5 zu 1,5 Sieg die Neuhofer schockte und selbst Finalambitionen entwickelte.

Hof Hausens Begegnung am Sonntagvormittag gegen Kronberg lieb spannend bis zum letzten Putt. Der Golfclub Hof Hausen vor der Sonne setze sich am Ende mit 3:2 durch und stand somit verdient im Finale gegen den Frankfurter Golfclub.

Finale erstmals Frankfurt gegen Hof Hausen vor der Sonne

Das Team mit der Sonne auf der Brust brachte Thibault Hess (Vorgabe -3) kurz vor dem ersten Abschlag noch regelkonform als Auswechslung für Sangwan Kim in das erste Einzel gegen Elias Almeling (Vorgabe o), was aber Frankfurts Überlegenheit insgesamt nicht zu erschüttern vermochte.

Mit 4:1 setzte sich die Mainmetropole im Finale durch und sicherte sich somit zum 21. Mal den Gewinn des Jugendmannschaftspokals des Hessischen Golfverbandes. Vorjahressieger Neuhof belegte ebenso mit 4:1 Rang 3 vor dem Hanauer Golfclub.

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Fotonachweis: Siegfried Streckhardt, Thorsten Leitl

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