Es war das herausragende Ereignis des abgelaufenen Jahres in Escheberg: Mit einer großen Offenen Woche feierte der Club seinen 30. Geburtstag. Drei Jahrzehnte zuvor hatten Bernd Behrens, Karl-Heinz Poetzsch, Gerrit Stengel und weitere Enthusiasten bzw. Visionäre zunächst die Betreibergesellschaft und dann den Verein aus der Taufe gehoben. Mittlerweile hat sich die attraktive Anlage mit der anspruchsvollen Topographie zu einer tollen Destination mit interessanten Wasserhindernissen und einem großartigen Baumbestand entwickelt.
Golfclub Zierenberg Gut Escheberg feiert Jubiläum
Das Jubiläum des Clubs markierte ein Highlight. Einen weiteren Höhepunkt gab es insofern, als die Hacker, die kultige Männer-Truppe, auf ihr 20-jähriges Bestehen zurückblicken konnte. Über die kreativen Aktiven lässt sich mit Fug und Recht sagen: Sie sind einmalig in Nordhessen!
Hacker-Gruppe organisiert Turnier
Da lag es nahe, dass die Hacker die Offene Woche mit einem eigenen Turnier ergänzen. Und das Event hatte es in sich. Denn es entwickelte sich zu einem echten sportlichen, gesellschaftlichen und kulinarischen Volltreffer, was den Teilnehmern da geboten wurde. Die Golfer um Captain Arnd Ukleia (auch Gründungsmitglied) sowie das Organisations-Team, das Gerd Meuler, Peter Pawlenka und Frank Schwedes bildete, sowie Hauptsponsor Jörg Kuhn hatten die alte Remise, quasi das emotionale Herzstück des Clubs, so stil- und liebevoll hergerichtet, dass mancher Aktive sich an rauschende Veranstaltungen vergangener Tage erinnert fühlte.
Bestball-Vierer als spannendes Wettspiel auf Escheberger Golfanlage
Dem Anlass entsprechend luden die Hacker zu einem Wettspiel ein, das als entspannter Bestball-Vierer über die Bühne ging. Die Bruttowertung der Damen entschieden Uta Westphal und Silke Matheiowetz für sich, im Nettoklassement gewannen Cornelia Schwedes und Sabine Siebrecht. Im Feld der Herren hatten Thomas Schäring und Uwe Szumniak als Brutto-Beste die Nase vorn. Zu Netto-Champions avancierten Fred Westphal und Torsten Waskow.
Gedenken an den damaligen Captain Jürgen Rehermann
Die 20-jährige Geschichte der Hacker ist mit zahlreichen Höhepunkten, aber auch mit einigen traurigen Ereignissen verbunden. 2021 starb völlig überraschend der damalige Captain Jürgen Rehermann. Sein plötzlicher Tod hinterließ er eine große Lücke in der zwölf Golfer zählenden Gemeinschaft.
Hacker-Gruppe blickt auf einmalige Events zurück
Unvergessen sind und bleiben die vielen großartigen Events von Pawlenka und Co. Zu allererst gilt das für die traditionsreichen Fahrten ins Allgäu, zu denen die Nordhessen jedes Jahr aufbrechen - immer zu Christi Himmelfahrt. Gespielt werden unter anderem die landschaftlich attraktiven Plätze Oberallgäu und Sonnenalp. Das Viertage-Ereignis gewann diesmal Neuzugang Michael Tappe, der vor zwei Jahren zu den Hackern stieß.
Ein Holzlöffel bleibt Kult-Objekt bei Golfern
Als geradezu kultig darf die Idee der Hacker gelten, den jeweils Letztplatzierten des Allgäu-Trips mit dem großen Holzlöffel zu würdigen. Das Utensil muss der Loser dann die ganze Saison über in seinem Bag mitführen. „Vergisst er es, kostet das natürlich eine Runde“, machte Jörg Kuhn deutlich.
Stolzer Holzlöffel-Träger in diesem Jahr: Günter Kuhn.
„Damit verteidigte er seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich“, witzelte Gerd Meuler.
Doch das beeindruckt den langjährigen Escheberger Club-Präsidenten herzlich wenig. Schließlich ist er mit seinen fast 90 Jahren das mit Abstand älteste Mitglied der Hacker-Runde.
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