Wildblumen rund um die Drusel

Landessportbund Hessen zeichnet Wilhelmshöher Club mit Umweltpreis aus

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Im November zeichnete der Landessportbund Hessen (LSBH) den Wilhelmshöher Club als einen von fünf Vereinen mit dem Umwelt-, Natur- und Klimaschutzpreis aus. Die Würdigung ist mit insgesamt 8.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wurde zu gleichen Teilen, also 1.600 Euro je Verein, unter den Siegern aufgeteilt.

Die Kasseler hatten gleich mit mehreren beispielhaften Maßnahmen die Landschaft auf und um ihre Anlage ökologisch erheblich aufgewertet. Dazu zählte, im Bereich der Drusel Wildblumen- und Streuobstwiesen anzulegen. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen wurden Nistkästen gebaut und aufgehängt. „Und in Kooperation mit einem Imker siedelten wir sechs Bienenvölker an, die seitdem fleißig unseren Vereinshonig produzieren“, schmunzelt Geschäftsführerin Andrea Klug.

Verdiente Auszeichnung Am Rande der Preisverleihung (v.l.): Dr. Frank Weller (LSBH), Bernd Hoffmann, Henning Vetter, Dr. Stefan Heine und Andrea Klug (alle Golfclub Kassel-Wilhelmshöhe) sowie Jens Prüller (LSBH). Fotos: Landessportbund Hessen / nh

Quasi „en passant“ wurde das Umfeld der Drusel renaturiert. Insgesamt entstand so ein Stück intakter Natur, das Bienen, Insekten und Vögeln einen idealen Lebensraum bietet.

Über 40 Bewerbungen

„Sport und Umwelt sind eng miteinander verbunden. Zum einen findet ein großer Teil der sportlichen Aktivitäten im Freien und in der Natur statt. Zum anderen unterhalten viele unserer Mitgliedsvereine Sportanlagen, Sporthallen und Vereinshäuser und können sich damit auf unterschiedlichste Art und Weise aktiv am Umweltschutz beteiligen“, so Sportbund-Vizepräsident Dr. Frank Weller.

Um den Preis hatten sich insgesamt 45 Sportvereine beworben. Jens Prüller, Bereichsleiter Sportinfrastruktur, zollte Lob: „Die eingereichten Projekte zeigen, wie viele Gedanken sich unsere Vereine um Umwelt-, Natur- und Klimaschutz machen und wie nachhaltig sie ihre Sportanlagen unterhalten.“ • ralo

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