Vorfreude auf das Jubiläum wächst

Vor knapp 25 Jahren entstand die Anlage Rittergut Rothenberger Haus

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Fortsetzung folgt Stolz nimmt Geschäftsführerin Johanna von Elsner wahr, wie ihr Sohn Hubertus immer mehr seinen Platz auf der Anlage findet. Keine Frage, die nächste Generation steht bereits in den Startlöchern. Foto: nh

Zur gelungenen Runde Golf gehört es, diese mit einem gemeinsamen Drink im Clubhaus kommunikativ abzuschließen. Die Gastronomie am Rothenberger Haus lädt dazu ein. Dort haben die Aktiven demnächst noch einen Grund mehr, die Korken knallen zu lassen.

Mit der benachbarten Anlage am Hardenberg sind die Aktiven vom Rothenberger Haus seit langem freundschaftlich verbunden. Die gegenseitige 50-prozentige Greenfee-Reduzierung hat in dem Kontext ihre Wirkung nicht verfehlt.

Vor und nach der Runde kommen die Golferinnen und Golfer im attraktiven Clubhaus zusammen. Vor zehn Jahren wurde das Gebäude vergrößert, vor vier Jahren folgte der Umbau der Umkleiden. In der vergangenen Saison wurde die Terrasse modernisiert und neu gepflastert.

Die ansprechende Küche erhält eine gute Resonanz. Kontinuität ist Trumpf. Seit rund 15 Jahren betreibt Waltraud Hoppmann die Gastronomie – quasi als gute Seele der Anlage. Miriam Quint unterstützt sie seit langem bei ihren Aktivitäten. Als neue Mitarbeiterin kam Petra Monecke in dieser Saison hinzu.

Die Speisekarte enthält zahlreiche regionale Gerichte – zum Beispiel Wildspezialitäten. Ansonsten ist viel Herzhaftes angesagt. Bei größeren Turnieren wird das Team vor Ort mitunter von einem externen Dienstleister unterstützt. Es handelt sich um die Profis des Cateringhauses Göttingen, das Anja Böning-Schaumberg und Frank Schaumberg leiten.

Klassischer Familienbetrieb

„Wir freuen uns schon jetzt auf das 25-jährige Jubiläum in 2019“, blickt Johanna von Elsner voraus. Auf einem großen Teil dieser Strecke hat die Enddreißigerin das Gut maßgeblich begleitet. Im Jahr 2000 legte sie ihr Abitur in Göttingen ab. Danach ging die Niedersächsin nach Bad Reichenhall, wo sie die Steigenberger-Hotelfachschule besuchte. Es folgten zwei Jahre im Münchener Kempinski und die Ausbildung zur Hotelfachfrau. In Göttingen studierte von Elsner im Anschluss an der privaten Fachhochschule Betriebswirtschaftslehre. Die Schwerpunkte legte sie in den Bereichen Tourismus und Marketing.
Es schloss sich die einjährige Tätigkeit in einer Düsseldorfer Event-Agentur an.

2008 kehrte von Elsner auf das Gut zurück, das sie heute als Geschäftsführerin des Familienbetriebs leitet. Jenes Jahr ist in der Vita der Managerin aber noch aus einem anderen Grund von großer Bedeutung: Am Tag des Gründungspokals lernte sie ihren Ehemann kennen. Ein Jahr später heirateten beide. Dass er die Anlage als Head-Greenkeeper betreut, unterstreicht den Begriff des Familienbetriebs.

Nachfolge im Blick

Apropos Familie: Ihre Mutter, Eva-Maria Schulze-Niehoff, leitet den Pro-Shop des Guts – und das von Beginn an. Sie kauft betont individuell ein und gestaltet ihr Sortiment damit passend zur Zielgruppe. „Es macht mir Spaß, Mitglieder wie Gäste sehr persönlich zu betreuen“, erläutert Schulze-Niehoff ihr Credo.

Mit Freude beobachten Johanna von Elsner und ihr Ehemann, dass Sohn Hubertus immer mehr seinen Platz auf der Anlage einnimmt. Keine Frage, mit ihm steht bereits die nächste Generation in den Startlöchern, um perspektivisch Verantwortung zu übernehmen.