Vater und Sohn ergänzen sich glänzend

Mit ihren 77 Schlägen gewinnen Carl und Thomas Siemon die Bruttowertung der 14. Kirix Open

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Zwei Generationen, ein Ziel Thomas und Carl Siemon zeigten sich beim Vierer mit Auswahl-Drive in Topform und gewannen die Bruttowertung der Kirix Open souverän. Foto: Klaus Purwin

Frühlingshafte Bedingungen herrschten, als das Team um Rolf Kieckebusch zu den 14. Kirix Open nach Wilhelmshöhe lud. Gespielt wurde ein Vierer mit Auswahl-Drive als Zählspiel.

Und so gaben die Aktiven gleich mal richtig Gas. Zumindest einer von beiden schlug auf die Kugel, als wolle er den Ball zertrümmern. Der andere, je nach Balllage des Partners, legte in bester Bryson-de-Chambeau-Manier noch eine Schippe drauf – oder aber er (bzw. sie) versuchte, den Abschlag zumindest auf dem Fairway zu platzieren.

Vierer mit Auswahl-Drive ist eben etwas für Taktikfüchse. Und man spielt bei dem Modus meist etwas raffinierter, als wenn man allein für seinen Ball verantwortlich ist. Zumindest versucht man es. Gerade das macht den Reiz dieser Spielvariante aus.

Länge trifft auf Präzision

Wenn dann auch noch die Kombination aus Länge und Präzision passt, kann in der Bruttowertung schon mal eine überragende 77 herauskommen. So wie bei Carl und Thomas Siemon, die sich glänzend ergänzten und verdient gewannen. Wer von den beiden den Chambeau-Part spielt, ist nicht schwer zu erraten, wenn man Vater und Sohn nebeneinander sieht.

Bis zu dem Turnier hatten die Siemons in der aktuellen Saison bereits individuell in ihren Handicap-Klassen überzeugt – und gewonnen. Wenn sie nun auch gemeinsam auftrumpfen, kann sich die Konkurrenz warm anziehen!

Im Nettoklassement eroberten Matthies Kaul und Sandra Hoffmann den Platz an der Sonne. Ihre 56 Nettoschläge waren das Maß der Dinge. Zweite wurden Günter und Gaby Elsner (59) vor Thorsten und Daniela Ebert (63). Die Ränge 5 und 5 gingen an Michaela Heinecker und Waltraud Walters-Lenze (65) bzw. Jing und Patrick Luo (65).

Wenn ein Schlag genügt

Ach ja, einen weiteren Akzent setzte Dr. Bernd Zimmer. Der Routinier hat entweder eine Hole-in-one-Versicherung – oder aber in Coronazeiten viel Geld gespart … Jedenfalls zimmerte er (in bester Namensmanier) auf Bahn 12 den Ball direkt vom Tee ins Loch. So etwas nennt man Ass und kommt selten vor. Wirklich sehr selten. Damit schoss Zimmer an dem Tag, neben den Gewinnern, den Vogel ab! • Klaus Purwin

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