Unter Par fühlt sich richtig gut an

Mit einem fulminanten Turnier feierte der Kurhessische Golfclub Oberaula sein 35-jähriges Bestehen

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(v.l.): Robert Simla, Claus Reiser, Monika und Jürgen Sattler. Fotos: Siegfried Streckhardt und Thorsten Leitl

Im August 1987 gegründet, veranstaltete der Kurhessische Golfclub Oberaula fast auf den Tag genau, am 14. August, sein Jubiläumsturnier. Damals gestartet mit knapp 40 Aktiven, zählt die Anlage heute ein Vielfaches und erfreut sich wachsender Beliebtheit, was die in den letzten Jahren stetig steigende Anzahl an Mitgliedern beweist. Peter Bickhardt, der erste Präsident, zeigt sich im reifen Alter von über 90 Jahren nach wie vor dem Club verbunden und unterstützt die Destination weiterhin.

Scramble-Modus macht Spaß

An Bickhardts Stelle steht heute Jürgen Sattler. Der aktuelle Präsident lud im Namen des Vorstands zu dem Turnier ein, das an die Gründung anknüpfte. Bei dem Anlass vermittelte er der Hälfte der Starterinnen und Starter im Anschluss an das Wettspiel ein besonderes Gefühl. Denn mit einem Par-Ergebnis (oder gar besser) darf üblicherweise kaum eine Golferin oder ein Golfer rechnen. Das ist allen bewusst, die das Hobby betreiben. Dazu müsste man schließlich jede Bahn im vorgegebenen Standard spielen. Keine Frage, nur die wenigsten schaffen das …

Doch bei der Turnierform anlässlich des Jubiläums, das als Florida-Scramble ablief, war das anders. 28 der 56 gestarteten Teilnehmer*innen durften sich über ein solch traumhaftes Team-Ergebnis freuen!

Bei der eher ungewöhnlichen Turnierform spielen die vier Aktiven eines Flights gemeinsam in einem Team – und zwar vom Abschlag bis zum Einlochen des Balles. Es darf immer der am besten liegende Ball zum Weiterspielen genutzt werden. Da dürfen schon mal drei Versuche danebengehen – sofern der vierte Schlag sitzt…

Newcomer fahren Nettosieg ein

Am Ende siegte das Quartett Jürgen Sattler, Monika Sattler, Claus Reiser und Robert Simla. Mit 68 Schlägen blieben sie vier Schläge unter Par. Die gleiche Anzahl an Schlägen benötigten Birgit Bartsch, Steffen Stichling, Andreas Nier und Florian Sauermann, die jedoch im Stechen das Nachsehen hatten.

In der Nettowertung setzte sich ein Flight durch, der fast ausschließlich aus Newcomern bestand. Anja und Klaus Csenar sowie Astrid Maaß und Manfred Pfau siegten mit 31 Schlägen. Zwei Schläge mehr benötigten Andrea und Carsten Nierling, die zusammen mit Ivonne Bein und Jonas Rös Platz 2 belegten. • Heiko Walter

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