Und ich sage dir, wer du bist

Praforster Experte Dr. Klaus Isert: Warum der Saisonstart ideal ist, um sich neue Ziele zu setzen

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Keine Frage, der Start in die neue Saison ist immer auch die Zeit, um sich Ziele zu setzen. Golferinnen und Golfer streben danach, ihr Handicap zu verbessern. Viele von ihnen sind bereit, dafür (mehr oder weniger intensiv) zu trainieren. Das ist gut so. Dennoch braucht es mehr, um sich zu verbessern!

Es gibt kaum eine Sportart, die mehr Arbeit an inneren Werten verlangt als das Golfen. Jede Stimmung nimmt man mit auf den Platz und bringt sie nicht selten in Form der Schläge zum Ausdruck. Die Arbeit am Schwung auf der Runde wird bekanntlich nicht allzu erfolgversprechend verlaufen.

Die veränderte Stimmung dagegen kann uns zum Sieg führen. In der Psychologie des Golfsports gibt es insofern einen bemerkenswerten Spruch. Er lautet: „Zeige mir, wie du Golf spielst. Und ich sage dir, wer du bist!“

An der richtigen Stelle ansetzen Experte Dr. Klaus Isert fordert auf: „An Stimmungen und Gefühlen können wir arbeiten. Genau das können und sollten wir in der Vorbereitung auf die Saison tun!“ Fotos: nh

Demut versus Aufregung

An Stimmungen und Gefühlen können wir arbeiten. Genau das können (und sollten) wir in der Vorbereitung auf die Saison tun.
Golf ist ein Sport der Demut, nicht der Aufregung. Ärger und Selbstbeschimpfungen, weil ein Schlag nicht so gelang, wie man ihn plante, sollte der stillen Akzeptanz weichen – und dem Wissen, dass der nächste Schlag es richten wird!

Wut im Bauch führt auf dem Platz nicht zu besonders vielen erfolgreichen Schlägen. Heitere Gelassenheit, gepaart mit einer Portion Humor, die uns auch mal über uns selbst lachen lässt, ist ein Gemütszustand, der schon manchen Golfer, selbst auf der Profi-Tour, ganz weit nach vorn gebracht hat.

Lassen Sie uns also an unseren Stimmungen arbeiten. Damit wir uns demnächst mit einem Lächeln auf dem Platz begegnen.

Einverstanden? Viel Erfolg wünsche ich uns dabei,

Ihr
Dr. Klaus Isert

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