Traum von St. Andrews beflügelte ihn

Club Rittergut Rothenberger Haus: Was Rainer Hald am Spiel mit dem kleinen weißen Ball schätzt

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Beste Bruttorunde Beim letztjährigen ProAm hob Rainer Hald (v.l.) zusammen mit seinen Flightpartnern Stephanie Raasch, Frank Ulrich und Tarik Panitz regelrecht ab. Foto: Stephan Beuermann / nh

Wie kam Rainer Hald zum Golfsport? Während des Herbsturlaubs reisten er und seine Ehefrau Maria zusammen mit ihren damals acht bzw. zehn Jahre alten Kindern nach Spanien. Dort suchten sie sich eine Anlage und belegten zu viert einen Schnupperkurs. Und siehe da, das Quartett fand Gefallen an dem Spiel mit dem kleinen Ball.

In die Heimat zurückgekehrt, stand die Familie vor der Aufgabe, sich vor Ort eine passende Anlage zu suchen. „Überzeugt hat uns der Club Rittergut Rothenberger Haus, weil es hier sehr familiär zugeht und wir uns von Beginn an gut aufgenommen fühlten“, blickt das Vorstandsmitglied der Sparkasse Göttingen zurück.

Clou am Rande: Während Ehefrau Maria und die beiden Kinder die Platzreife am Ende des Urlaubs quasi im Gepäck mit nach Hause nehmen konnten, musste Rainer Hald ein wenig nacharbeiten. Drei Monate später zog er nach.

Entspannung finden

So richtig Feuer fing der Manager, nachdem er zum runden Geburtstag eine Reise nach St. Andrews geschenkt bekommen hatte. Um in der Wiege des Golfsports aufteen zu dürfen, muss der Spieler schließlich ein gewisses Handicap nachweisen.

Das weckte Halds Ehrgeiz. Ein Jahr lang nahm er – sowohl am Rothenberger Haus als auch in Spanien – regelmäßig Trainerstunden. Dann endlich hatte er die erforderliche Spielstärke erreicht, um die schottische Destination ins Visier nehmen zu können.

Das Golfen macht dem Aktiven vom Rothenberger Haus viel Spaß, wenngleich er bedauert, nicht allzu oft auf die Runde zu gehen. Was ihn jedoch keineswegs daran gehindert hat, seine Vorgabe mittlerweile unter die Marke von 20 zu drücken.
Was macht den Reiz des Golfens in seinen Augen aus? „Der Sport bietet Entspannung, ermöglicht gute Gespräche auf der Runde und macht demütig“, fasst er zusammen.

ProAm auch in 2020

Den Golfsport nutzt Hald darüber hinaus in den letzten Jahren äußerst erfolgreich für das Marketing seines Finanzinstituts. Viele Geschäftskunden der Göttinger Sparkasse lädt er zu seinen Events ein.

„Seit rund zehn Jahren veranstalten wir unser Turnier, bei dem wir darauf achten, dass nicht nur erfahrene Cracks, sondern auch Newcomer an den Start gehen“, betont Hald. In den letzten beiden Jahren setzte er noch einen drauf und gestaltete das Event als ProAm. Der Modus, ein Texas-Scramble, sorgt dafür, dass Spieler unterschiedlicher Leistungsstärke auf ihre Kosten kommen.

Seine Beobachtung: Die meisten Unternehmer und Manager haben während der Woche mehr als genug Anspannung, so dass sie am Wochenende eine stressfreie, relaxte Runde ohne Leistungsdruck zu schätzen wissen.

„Die Rückmeldungen sind so gut, dass wir 2020 erneut zu unserem ProAm einladen werden“, kündigt Hald an, dessen Finanzinstitut auch mit dem benachbarten Hardenberg-Resort verbunden ist. Was seine Wirkung am Rothenberger Haus nicht verfehlt. Denn, wie sagt es der Volksmund so treffend: Vorfreude ist die schönste Freude! • ralo

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