Siebrecht behält den Löffel an Bord

Traditionsreiche Escheberger Hacker-Gruppe geht im Allgäu sowie im Club Donau Riss an den Start

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Vor Grün 18 des Sonnenalp-Kurses (v.l.): Frank Schwedes, Holger Schmidt, Klaus Siebrecht, Jörg Kuhn, Gerd Meuler, Günter Kuhn, Kevin Neill, Bastian Scholz, Arnd Uklaia, Peter Pawlenka und Stefan Rosenstock. Foto: nh

Endlich wieder ins Allgäu“, jubelten die Aktiven der Escheberger Hacker-Gruppe. Und doch war nicht alles so wie zuvor. Denn der langjährige Captain fehlte, Jürgen Rehermann hinterließ eine große Lücke.

Diesmal ging’s 24 Stunden früher los. Schließlich musste die letzte Runde des Vorjahres nachgeholt werden, als es in Erfurt heftig geregnet hatte. So fiel die Entscheidung über den 2021er-Löffel auf der Anlage des Clubs Donau Riss. Das berüchtigte Utensil holte sich Klaus Siebrecht, als Champion ging Arnd Uklaia vom Platz.

Im brandneuen Outfit aktiv

Im Anschluss reisten die Nordhessen weiter nach Fischen. Sie bezogen ihre Zimmer, „die Brotzeit war schon angerichtet“, berichtet Senior Günter Kuhn.

Nach der Auslosung standen einmal mehr die beliebten Wetten auf die Ergebnisse der folgenden Runden im Fokus. Zweimal war der Kurs Oberallgäu angesagt, einmal richtete sich der Blick auf die Fairways und Grüns der Sonnenalp-Anlage.

Eine fröhliche Sause erlebten die Escheberger beim Dinner im Fischener Poststübl. „Dort haben wir sensationell gespeist“, erinnert sich Peter Pawlenka. Das war längst nicht alles. Der gesamte Biergarten hatte „seinen hellen Spaß“, so Holger Schmidt, an den fröhlichen, kommunikativen und konditionell extrem starken Aktiven. Gewürdigt wurde das brandneue, einheitliche Outfit, das aus schicken Polohemden und Pullovern mit dem Schriftzug „Hacker Golfzunft Truppe“ besteht.

Was allen entgegenkam: Die von der Gastronomie verlangten „Sonderpreise“ für den überaus geschätzten Ramazotti zeigten sich im Vergleich zu den Vorjahren weitgehend unverändert. „So fiel das Bestellen der nächsten Flasche nicht allzu schwer“, schmunzelt Jörg Kuhn.

Oldie Günther Kuhn in Form

Die Stimmung der bunt zusammengewürfelten und außergewöhnlichen Gruppe war erneut glänzend. Günther Kuhn bewies wieder ein glänzendes Durchhaltevermögen. Mit seinen immerhin 86 Jahren setzte er einmal mehr Maßstäbe. „Von ihm kann sich so mancher eine Scheibe abschneiden“, fasst Uklaia zusammen.

Zum Sieger avancierte erstmals Gerd Meuler, der zuvor häufig im letzten, dem sogenannten Löffel-Flight, gespielt hatte. Der Löffel bleibt ein weiteres Jahr bei Klaus Siebrecht.

„Ich habe mich gut aus der Affäre gezogen“, erklärt Jörg Kuhn. Auf dem Platz Oberallgäu hatte er immerhin mit Vorgabe 10 starten müssen. Vor dem Hintergrund sei er froh, den Löffel vermieden zu haben …
• ralo

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