Reinhard Prison führt Team zum Sieg

Mehr als 60 Aktive beteiligen sich an Turnier-Premiere von Creditreform Kassel-Fulda in Hofbieber

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Am Ende des ebenso ereignisreichen wie heißen Scramble-Tages in der Rhön versammelten die Sieger sich vor dem Fuldaer Clubhaus. Foto: Annett Linke

Wolfram Busold hatte allen Grund, zufrieden zu sein. „Über die tolle Resonanz freue ich mich. Es herrschte eine geradezu familiäre Atmosphäre. Wir hatten tolles Wetter. Und der Platz war gut in Schuss“, fasste der Gastgeber zusammen. Bei der Premiere seines Turniers, der Creditreform Open, auf der Anlage des Clubs Fulda-Rhön passte in der Tat alles. „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung“, hob Lokalmatador Jürgen Stroscher hervor – und sprach damit den Aktiven aus dem Herzen.

Die Bruttowertung des Scramble-Wettbewerbs entschieden Reinhard Prison, Gabriele Polke, Bernhard Balling und Rolf Voigtländer mit 41 Punkten für sich. Das Quartett setzte sich im Stechen gegen Max Schnittger, Sibylle Busch, Carsten Mintel und Katharina Linke (41) durch. Das Team Judith Meinhardt, Martin Becker, Bettina und Rainer Lomen gewann das Nettoklassement mit 66 Zählern. Es folgten Margit Kunte, Jochen Noll, Manfred Mahr und Bernd Stahl (65). Die Longest Drives schlugen Annette Gärtner und Max Schnittger, am nächsten an der Fahne platzierten Gabriele Polke und Bernd Stahl ihre Bälle.

Fortsetzung folgt in 2023

Puh, es war heiß an jenem Tag in Hofbieber. Umso dankbarer zeigten sich die Teilnehmer*innen, als auf der Runde immer wieder einige Jugendliche in ihrem Cart auftauchten und kühle Getränke anboten. „Die Initiative passt zu unserem Club. Hier geht man herzlich und hilfsbereit miteinander um“, lobte der Sponsor. Er hatte Kunden seines Hauses zu dem Event eingeladen, weitere Startplätze gingen an Mitglieder der Anlage.

Den Weg zum Golfen hatte Busold gefunden, nachdem sein Geschäftspartner Sebastian Schlegel ihn auf den Sport aufmerksam gemacht hatte. Dass sich der Spaß am Spiel gut mit dem Netzwerken verbinden lässt, erkannte der Osthesse rasch.

Also buchte Busold einen Schnupperkurs – und fand Gefallen an der Disziplin mit dem kleinen weißen Ball. Noch im Herbst 2020 absolvierte er die Platzreife-Prüfung. 2021 kam der Manager aus privaten Gründen nur selten zum Driven und Putten. Doch in diesem Jahr startete er durch. Busold trainierte viel, nicht zuletzt vor seinem Turnier. „Die Stunden von und mit unserem Pro Lothar Jahn haben sich ausgezahlt“, resümiert er.

Den Reiz des Golfsports sieht der Creditreform-Geschäftsführer in dem „permanenten Auf und Ab“, das den Aktiven auf der Runde begleitet. Nach schlechten Schlägen wieder ins sportliche Gleichgewicht zu finden, sei eine echte Herausforderung. Das könne gelingen, wenn man sich deutlich mache: „Nur der nächste Schlag zählt!“

Den Gedanken hat Busold mittlerweile verinnerlicht. Mitte Juni spielte er sein erstes Turnier. Mit fulminanten 22 Nettopunkten über neun Bahnen erreichte der Newcomer gleich einen Platz auf dem Siegertreppchen und verbesserte sein Handicap auf 49.

Das soll noch lange nicht das Ende der Fahnenstange markieren. Busold bleibt dran – sowohl im Hinblick auf die eigene Performance als auch in Sachen Turnier. „Ich freue mich schon jetzt auf die Neuauflage in 2023 und setze darauf, dass ich viele vertraute Gesichter vom diesjährigen Event wiedersehen werde“, erklärte er zum Abschluss der Siegerehrung – und erhielt dafür großen Beifall. • ralo

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