Neueste Entwicklungen rund um den Fassadenbau

Glänzende Resonanz auf Initiative des Unternehmens D.W. Dallwig

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So läuft das Helmut Fecke und Thomas Stotten (Henkel Teroson) im angeregten Gespräch mit Interessenten.

Praxisnahe Informationen standen im Mittelpunkt, als die Kasseler Firma C.W. Dallwig zur achten Auflage ihres Architekten- und Planerforums lud. Einmal mehr prägte Kommunikation das Branchentreffen im Industriepark Waldau. Referenten renommierter Unternehmen gaben Einblicke in aktuelle Innovationen.

Klein, aber fein – so lautet das Credo der Veranstaltungsreihe, die Dallwig-Geschäftsführer Andreas Grimm 2008 ins Leben rief. 50 Architekten und Planer aus Nord- und Mittelhessen sowie Südniedersachsen kamen. Ebenso fünf Referenten, die über ihre Produkte aus den Bereichen Fassaden, Fenster und Türen informierten. „Uns sind die exklusive Runde und der gezielte Bezug zur Praxis wichtig, ebenso die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und zu pflegen“, so Grimm.

Smart Building und Home

Die Zukunft liegt in der Vernetzung. Tobias Stein von der GEZE GmbH informierte über Smart Buildings und stellte Lösungen der Gebäudevernetzung vor. „Sie vereinfachen die Bedienung und Überwachung eines Gebäudes, sorgen für mehr Energieeffizienz und Komfort“, erläuterte Stein. So können Beleuchtungen, Heizungen und Klimaanlagen bedarfsabhängig geschaltet oder Zutrittskontrollen realisiert werden.

Auch Johannes Bartnitzke von Loxone präsentierte unter dem Titel „360 Grad Smart Home“ eine ganzheitliche Lösung für ein intelligent vernetztes Zuhause. Sie steuert alle Funktionen, vom Licht bis zum Alarm – individuell, aufeinander abgestimmt und aus der Ferne.

Energieverluste vermeiden

Schrumpfende Ressourcen, wachsender Bedarf, steigende Kosten – keine Frage, Energie ist ein hohes Gut. Wie man mit der Gebäudehülle für mehr Energieeffizienz sorgt, darüber sprach Thomas Stotten von Henkel Teroson, der pfiffige Fenster- und Fassadenabdichtungen vorstellte.

„Ein großer Teil der Energie in der Gebäudehülle geht über Fenster und Türen verloren“, konstatierte Stotten und ergänzte: „Durch den Austausch alter Fenster- und Türelemente sowie die fachgerechte Anschlussabdichtung lässt sich das Gros des Verlusts dauerhaft vermeiden.“

Unter Fachleuten Architekt Ulf Möller und Schüco-Manager Martin Peukert beim Erfahrungsaustausch. Fotos: Axel Sauerwein

Building Information Modeling

Wie man ein Projekt effizienter abwickelt, zeigte Martin Peukert von Schüco. Er widmete sich dem Trendthema Building Information Modeling (BIM). Der Prozess simuliert den Ablauf – von der Planung über den Bau bis zur Bewirtschaftung eines Gebäudes.

Sämtliche Schritte eines Bauvorhabens begleitet die Software. Alle relevanten Daten werden digital modelliert, kombiniert und erfasst. Die Vorteile liegen laut Peukert in der verbesserten Datenqualität, der unmittelbaren, kontinuierlichen Verfügbarkeit der Fakten, dem optimierten Informationsaustausch „sowie mehr Planungs- und Kostensicherheit“.

Mit Know-how unterstützen

Einen Höhepunkt des Forums bildeten Einblicke in die Geschichte der Firma Thonet aus Frankenberg, die im Möbeldesign Geschichte geschrieben hat. Dazu referierte der Kasseler Architekt Ulf Möller. Er hatte für Thonet die Stahlrohr-Leuchte „Lumen“ entworfen.

„Es war eine gelungene Veranstaltung“, freute sich Andreas Grimm. Das Interesse des Fachpublikums sei weiterhin ungebrochen, die Resonanz durchweg positiv. Dazu trage bei, dass die Entwicklungen in der Branche vielfältig seien und deshalb kompaktes, praxisnahes Know-how aus Expertenhand gefragt sei.

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