Nach zwei Jahren bei Handicap 13

Waldecker Rookie Leon Holler will 2020 die einstellige Vorgabe erreichen

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Stark am Tee Vom Abschlag aus lässt Leon Holler den Ball mitunter 250 Meter weit fliegen.

Am Edersee zählt Leon Holler zu den Aufsteigern des Jahres. Kein Wunder, bei dem Drive. Vom Tee aus lässt er den Ball meist lang und gerade fliegen, Weiten von 250 Meter sind keine Ausnahme. Da überrascht es nicht, dass er sein Handicap mittlerweile auf 13 gedrückt hat.

Seine sportliche Karriere begann Holler auf dem Tennisplatz. Anschließend betrieb er Fußball als Leistungssport, unter anderem drei Jahre bei Eintracht Frankfurt. Dabei baute der Vielseitige Ausdauer und Ballgefühl auf, was auch beim Umgang mit der kleinen weißen Kugel hilft.

Vor zwei Jahren wandte sich Holler dem Golfsport zu. „Am Anfang habe ich viel trainiert“, blickt er zurück und verweist darauf, dass er große Unterstützung von Trainer Regis Gustave erhalten habe. „Er hat mir sehr geduldig die Basics nahegebracht“, lobt der Shootingstar.

Wichtige Grundlagen „Mein Trainer Regis Gustave hat mir sehr geduldig die Basics nahegebracht“, lobt der Shootingstar. Fotos: nh

Jurastudium fordert ihn

Gleichwohl: Auf dem Platz sieht man Holler eher sporadisch. Freitags spielt er regelmäßig mit Freunden. In der Regel kommt eine weitere Runde pro Woche hinzu – mehr nicht. „Das hängt mit den Juraprüfungen zusammen, die mich in letzter Zeit stark gefordert haben“, erläutert er. Nach dem Referendariat will er das zweite Staatsexamen folgen lassen, um dann Rechtsanwalt zu werden.

Umso mehr freut er sich darüber, „dass es in letzter Zeit so gut läuft“. Angesichts der vielen trockenen und theoretischen rechtlichen Fragestellungen wirke das Golfen als willkommener Ausgleich.

In die Saison war Holler mit Handicap 18 gegangen, nun liegt es bei 13. Als Ziel hatte Holler sich die 12 vorgenommen. Wohin wird die Reise gehen? Mittelfristig soll es eine einstellige Vorgabe werden. „Schon im nächsten Jahr schaffe ich das“, gibt er sich zuversichtlich.

Schaller sieht Perspektiven

Dazu passt, dass der Waldecker Spielführer dem Aufsteiger glänzende sportliche Perspektiven einräumt. „Seinen Namen sollte man sich merken. Es lohnt sich“, unterstreicht Stefan Schaller. • ralo

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