Museum des Lebens erkunden

Golf & Business Plattform: Beraterin Melita Dine zeigt Wege aus der Stressfalle auf

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Die Sache mit dem Ballon Melita Dine fragte ins Publikum: „Wann lassen Sie eigentlich die Luft raus – im direkten wie im übertragenen Sinne?“ Foto: Mario Zgoll

Die zweite Auflage der Golf & Business Plattform bot diverse Highlights. Für eines sorgte Melita Dine, die das Finale der Veranstaltung in Gudensberg bestritt. Ihren Vortrag stellte die Beraterin des Unternehmens Müller + Partner unter den Titel „Wege aus der Stressfalle“.

Damit sprach die Referentin ein Phänomen an, das nahezu allen engagierten Fach- und Führungskräften vertraut ist. Doch: Woran lässt sich eigentlich das Maß an Stress erkennen, das ungut wirkt? Nach Dines Worten spricht viel dafür, dass der Punkt erreicht ist, wenn der Betroffene Gefahr läuft, den Kontakt zu Körper, Geist und Seele zu verlieren. Spätestens dann sollte versucht werden, einen angemessenen Ausgleich zum Alltag zu finden.

„Doch wir denken in dem Kontext häufig wenig an uns selbst“, konstatierte Dine. Die Folgen seien beispielsweise ein höherer Puls, vermehrte Schweißausbrüche und Magenschmerzen. Schnell führe der Weg von dort aus zum Burn-out.

Lachen wirkt ansteckend

In der Situation gelte es, die relevanten beruflichen, sozialen und gesundheitlichen Faktoren zu erkennen. „Wenn Sie feststellen, dass Sie zu Beginn Ihres Urlaubs plötzlich krank werden, sollten Sie hellhörig werden“, riet die Referentin.

Mit einem Luftballon in der Hand fragte sie in die Runde, inwieweit es Teilnehmer gebe, die über Ärger im Straßenverkehr, in der Familie oder im Job zu klagen hätten. Wer sich angesprochen fühle, möge den Ballon nach und nach aufblasen. Weitere Fragen galten der Zufriedenheit mit der finanziellen, der gesundheitlichen sowie der globalen politischen Situation. Wem hier negative Gedanken kämen, so Dine, solle wieder etwas Luft herauslassen. Einer der Teilnehmer brachte die Lacher auf seine Seite, als er unter lautem Zischen den Ballon in die Höhe schnellen ließ …

Was die Beraterin zu der Frage ins Publikum führte: „Wann lassen Sie eigentlich die Luft raus – im direkten wie im übertragenen Sinne?“ Ein Weg, der fast immer ans Ziel führe, habe mit guter Laune zu tun. Konkret: Ein Lächeln verfehlt seine Wirkung selten, ein Lachen steckt an – die Mienen hellen sich rasch auf!

Spiegel vor Augen halten

Welchen verblüffenden Schub eine ruhige bzw. akzentuierte Atmung dem Körper verleihen kann, führte Dine den Teilnehmern mit einer Übung vor Augen. Die Technik hilft übrigens auch dann, wenn es gilt, den persönlichen Energiehaushalt aufzupeppen. Darüber hinaus, so die Beraterin, sei es förderlich, die Muskeln zu entspannen – was mitunter rasch zur Folge hat, dass der Betroffene auch gedanklich entspannt.

„Warten Sie in dem Zusammenhang nicht so lange, bis Dramatisches passiert“, gab Dine ihren Zuhörern mit auf den Weg. Anhand eines Films unternahm sie mit den Teilnehmern eine gedankliche Reise durch „Das Museums Deines Lebens“. Ebenso emotionale wie beeindruckende Bilder hielten den Betrachtern den Spiegel vor Augen, der ihr individuelles Maß an Freude und Zufriedenheit thematisierte.

Die zentrale Frage lautete: Was fändest Du vor, wenn Du durch das Museum Deines Lebens gingest? Das Fazit: Es ist immer noch Zeit für etwas Besonderes! „Das Leben ist kostbar. Machen wir das Beste daraus“, schloss Dine ihre Ausführungen unter großem Applaus ab.

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