Jury überzeugt konsequente Entwicklung

In Lohfelden ansässige Unternehmensgruppe Krieger+Schramm gewinnt begehrten Ludwig-Erhard-Preis

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Festliches Ambiente In der bayerischen Metropole München nahmen acht Repräsentanten des Teams von Krieger+Schramm den hochkarätigen Preis entgegen (v.l.): Fabian Schrader, Matthias Krieger, Anja Hädicke, Joachim Pfisterer, Isabella Wilwerth, André Schmidt, Christiane Gorsler und Michael Fuhlrott. Foto: nh

Es ist die älteste und hochwertigste deutsche Excellence-Auszeichnung, mit der Unternehmen und Institutionen bedacht werden. 1997 wurde der Ludwig-Erhard-Preis erstmals vergeben – mit dem Gedanken, Organisationen zu würdigen, die durch ein ganzheitliches Managementsystem und mit einer nachhaltigen Erfolgsstrategie Vorbildfunktion einnehmen. Gold in der Mittelstandskategorie geht in diesem Jahr an die Unternehmensgruppe Krieger+Schramm.

Eine Woche lang begleiteten sieben Assessoren mit langer Management-Erfahrung das Team des Lohfeldener Bauunternehmens und erstellten anschließend eine Entscheidungsgrundlage für die unabhängige Jury. Neben dem Geschäftserfolg wurden die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden sowie die Auswirkungen des unternehmerischen Handelns auf die Gesellschaft bewertet. Darüber hinaus spielten Führungsverhalten, Mitarbeiterorientierung, Unternehmensstrategie, Ressourceneinsatz und Prozessabläufe eine zentrale Rolle.

Dialog auf Augenhöhe

Was macht die Philosophie von Krieger+ Schramm aus? „Wir sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen. In dem Kontext haben wir es geschafft, die Herausforderung der sich dadurch verändernden Kommunikationsstrukturen zu meistern“, hebt der geschäftsführende Gesellschafter Matthias Krieger hervor. Der ständige Dialog auf Augenhöhe mit sämtlichen Interessengruppen, klare Kommunikationswege und ein authentisches, transparentes und werteorientiertes Miteinander bilden aus seiner Sicht „die Basis unserer Geschäftstätigkeit“.

In dem Sinn handelt es sich bei der Auszeichnung keineswegs um eine Momentaufnahme. Sie honoriert vielmehr die stetige Entwicklung und spiegelt den Wachstumsprozess des Unternehmens in den vergangenen Jahren wider.

Seit der Gründung 1992 ist Krieger+ Schramm zu einem klar positionierten, modernen und leistungsfähigen Baudienstleister geworden. 2012 beteiligte sich das Unternehmen erstmals am Ludwig-Erhard-Preis. Damals schaffte es das Team bis in die Endrunde. In den folgenden Jahren legte die Firma zu und gewann 2019 Silber.

Es ist die Weiterentwicklung, die die Jury überzeugte. „Über viele Jahre habe ich die Unternehmensgruppe Krieger+Schramm als Organisation erlebt, die sich konsequent auf den Weg der stetigen Verbesserung begeben hat“, betont Dr. André Moll, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Initiative Ludwig-Erhard-Preis. Er fügt hinzu: „Diese Leistung honorieren wir mit unserer Auszeichnung.“

Mehr als 150 Mitarbeiter
Seit 1992 hat sich Krieger+ Schramm vom reinen Bauunternehmen zum modernen und leistungsfähigen Wohnungsbau-Spezialisten entwickelt. Als inhabergeführtes Haus setzt die Firma mit ihren mehr als 150 Mitarbeitern „auf Zuverlässigkeit, Partnerschaft, Kompetenz und Verantwortung“, so Marketing-Chef Fabian Schrader. Ausgehend von der Zentrale im thüringischen Dingelstädt laufen die Aktivitäten im Rhein-Main-Gebiet, in München, Berlin, Lohfelden sowie im Umland. • ralo

Von Top-Verbänden getragen

Die Ehrung war von der Initiative Ludwig-Erhard-Preis ins Leben gerufen worden. Sie benannte den Award nach dem erfolgreichen Bundeswirtschaftsminister und Bundeskanzler. Die Auszeichnung wird gemeinsam von Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft (BDI, BDA, BGA, DIHT, HDE und ZDH) und dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sowie der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) getragen. Ihr liegt das europäische Business-Excellence-Modell der EFQM (European Foundation for Quality Management) zugrunde. Damit wird die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Institutionen gemessen. Weitere Infos finden sich im Internet unter der Adresse www.ilep.de. • ralo

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