Hüfner und Co. beim Seefest-Cup vorn

Zwei beliebte und traditionsreiche Turnierformate werden in Praforst mit neuem Leben erfüllt

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Es war so weit: Das traditionelle Praforster Seefest-Turnier konnte endlich wieder im Scramble-Modus über die Bühne gehen. Ein großes Feld machte sich bei herrlichem Golfwetter auf die Runde. Das Team Dominik Hüfner, Harald Großmann, Peter Kurzer und Silke Ziegler siegte mit 42 Bruttopunkten im Stechen vor David Platt, Thomas Herbst, Heinrich Brodkorb und Michael Knopp.

Auch der Beginner-Scramble feierte ein Comeback. Nach längerer Pause beteiligten sich über 40 Aktive an dem Cup. Eine tolle Stimmung und hervorragende Ergebnisse prägten die Szene. Das Quartett Martin Rausch, Gabi Selbach, Dennis Mills und Viktoria Bernhard hatte die Nase vorn. Im Stechen hatten Thorsten Reinhard sowie Frank, Eva und Julia Theisen das Nachsehen. Auf Platz 3 folgten Heinrich Brodkorb, Renate Freudenberg, Romana Münker und Martin Richter.

Wojnas kündigen Gastro-Vertrag

Nichts ist so beständig wie der Wandel: Nach dreijähriger Zusammenarbeit wird die Familie Wojna ihr Engagement beenden. Zum 31. Dezember kündigte sie den entsprechenden Gastronomie-Vertrag. „Wir haben Wojnas als verlässliche und fleißige Partner des Clubs wahrgenommen und bedauern diese Entscheidung“, würdigte der Vorstand die ansprechenden Leistungen rund um Speisen und Getränke.

Apropos Zukunft: „Wenn du eine bestimmte Eigenschaft haben willst, handle so, als ob du sie schon hättest“, erklärte William James schon 1884. Diese Devise griff Dr. Klaus Isert in seinem Mental-Tipp auf. Wenn wir unser Golfspiel verbessern wollten, sollten wir so schlagen, als wenn wir es schon könnten, lautet seine Empfehlung.

Selbstvertrauen versus Zweifel

Das klinge vielleicht ein wenig vermessen, habe jedoch nichts mit Arroganz zu tun. Es gehe schließlich nicht darum, dass man diese Einstellung großspurig kundtue. Vielmehr solle man die Attitüde in sich tragen, wie auch immer das Spiel verlaufe. Wer sich in eine positive Stimmung bringe, habe allemal mehr Vorteile als derjenige, der zweifelnd am Ball stehe und ängstlich darauf hoffe, dass der nächste Schlag gelingen möge.

Es gelte, das Gefühl des „Könnens“ zu manifestieren. Dann werde sich der Score verbessern. Keine Frage, dazu sei regelmäßiges Training notwendig und sinnvoll. „Doch allein darauf zu warten, bis das Golfen scheinbar besser geht, bringt uns nicht weiter“, betont Isert. Der Aktive solle so aufteen, als wenn es bereits besser gehe. Denn die Einstellung zum Spiel und die emotionale Stimmung bestimmten maßgeblich den Erfolg. • ralo

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