Großformatige Elemente sind ihr Ding

Wie die traditionsreiche Kasseler C.W. Dallwig Nachf. Grimm GmbH am nordhessischen Markt punktet

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Hohe Nachfrage In seine Kompetenzen rund um großformatige Elemente hat das Unternehmen in den letzten Jahren stark investiert. In den Fokus rücken Hebe- bzw. Schiebetüren sowie bodentiefe Rahmen. Foto: nh

Aktuell beschäftigt die C.W. Dallwig Nachf. Grimm GmbH 32 Mitarbeiter. Hinzu kommen drei Auszubildende, die den Beruf des Metallbauers mit Fachrichtung Konstruktionstechnik erlernen. Das Team ist in Kassel und 50 Kilometer darüber hinaus aktiv.

Was nicht heißt, dass es keine Ausnahmen gäbe. „Wir haben auch schon Aufträge in Hamburg, Hannover, Frankfurt und Erfurt übernommen“, erläutert Andreas Grimm. Punktuell ging es gar über die nationalen Grenzen hinaus. Das galt etwa, als Techniker des Hauses auf Mallorca sowie im israelischen Tel Aviv tätig wurden.

Kein eben kleiner Wirkungskreis für eine Firma, die 1798 als klassische Schlosserei startete. „Wir bearbeiten an der Gebäudehülle alles, wo Metall und Glas miteinander verbunden werden“, fasst der Geschäftsführer zusammen und verweist auf Fenster und große Fassadenelemente.

Wer mit offenen Augen in Nordhessen unterwegs ist, dem fällt das eine oder andere Projekt auf, an dem die Dallwig-Profis ihre Expertise einbringen. Kürzlich waren sie beteiligt, als der Flügel des Kasseler Rathauses (zur Fünffensterstraße hin) renoviert wurde. Häufig arbeiten sie für die Stadt und den Landkreis Kassel sowie die GWG. Derzeit beteiligen sich Grimms Spezialisten an der Sanierung einer Schwimmhalle in Bad Zwesten und liefern sowie montieren Fenster bzw. Fassadenelemente für das neue Wegu-Gebäude in Sandershausen.

Fenster und Türen warten

Der Geschäftsführer berichtet, dass sich sein Team für öffentliche wie gewerbliche Auftraggeber engagiert, aber auch im privaten Sektor aktiv ist. „Der komplette Service rund um Fenster und Türen ist seit jeher unser Revier. Da kommen wir her, da werden wir immer dranbleiben“, macht Grimm deutlich. Die genannten Elemente gängig halten, einstellen und bei Bedarf winterfest machen, damit kennen sich seine Fachkräfte aus. In dem Kontext spielt keine Rolle, um welches Rahmenmaterial es sich handelt – von Holz und Kunststoff bis Aluminium.

Hochwertige Aluminiumfenster lassen sich heute 30 bis 40 Jahre nutzen. Um als Hauseigentümer den zeitlichen Rahmen auszuschöpfen, ist es sinnvoll, die Verschleiß- und Beschlagteile einmal im Jahr prüfen und gegebenenfalls nachjustieren zu lassen. „Dann halten sie mitunter noch mal zehn Jahre länger“, erklärt der Fachmann.

Schwere Glasgewichte bewegen

In seine Kompetenzen rund um großformatige Elemente hat das Unternehmen in den letzten Jahren investiert. In den Fokus rücken große Hebe- bzw. Schiebetüren sowie bodentiefe Elemente. Diese transparenten Flächen, die Innen- mit Außenräumen verbinden und die Terrasse einbinden, werden immer populärer. So holen sich Immobilienbesitzer den Garten ein Stück weit ins Haus bzw. verlängern das Gebäude ins Freie.

Das Segment wächst stark, die Nachfrage boomt. „Wir beraten, planen und projektieren immer mehr rund um diese Elemente und haben unsere eigene Fertigung darauf ausgerichtet“, so der Geschäftsführer. Er hat eine leistungsfähige Krananlage angeschafft, um hohe Glasgewichte sowie große Rahmenteile sicher bewegen zu können. Verstärkt werden Rahmenteile in den eigenen Hallen vorgefertigt, um sie anschließend beim Kunden vor Ort zu montieren. In dem Zusammenhang wurden außerdem moderne Saug- und Hebeeinrichtungen sowie Transportmittel gekauft.

Bereich Smart Home wächst

Mit Blick auf Innovationen verweist Grimm darauf, dass sich seine Firma seit rund fünf Jahren stark im Bereich Smart Home engagiert. Ein Elektrotechnik-Meister kümmert sich nur um die Gebäudeautomation. Es geht um die Steuerung von Fenstern und Rolläden, die Beschattung, das Licht, Temperaturen sowie Alarmanlagen. „Der Bereich läuft gut, Gebäude-Intelligenz ist gefragt“, konstatiert Grimm.

Dazu passt, dass sein Unternehmen 2020 eine Halle angebaut hat. So konnten die Lager- und Produktionsflächen erweitert werden. Der neue Abschnitt ging im Januar in Betrieb. Der Chef bringt es auf den Punkt: „Damit optimieren wir unsere Fertigungsprozesse und können mehr Waren sowie halbfertige Produkte zwischenzulagern. Das ist gut für unsere die Lieferfähigkeit!“ • ralo

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