Gemeinsam die Branche beeindruckt

Technoform und Dallwig landen Coup bei Bau-Messe in München

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Spektakuläre Architektur: Mit einem Eyecatcher ging Technoform bei der Baumesse in München an den Start. Die zweigeschossige Konstruktion umrahmte eine 6,50 Meter hohe Pfosten-Riegel-Fassade. Fotos: nh.

Mit spektakulärer Architektur wartete die Technoform Bautech Kunststoffprodukte GmbH bei der Messe BAU in München auf. Zusammen mit dem Metallbau-Unternehmen Dallwig gelang der Erfolg.  

Im Rahmen der weltweit größten Schau der Branche präsentierte das Fuldabrücker Unternehmen ein Gebäude in Form eines zweigeschossigen Standes, den eine 6,50 Meter hohe Pfosten-Riegel-Fassade umrahmte. Im Abstand von jeweils zwei Metern reihten sich Aluminiumpfosten aneinander, dazwischen befanden sich 22 Fenster sowie zahlreiche Durchgänge.

Die Fenster vermittelten dem Besucher das Gefühl, sich in einem Haus zu bewegen. Wer hinausschaute, dessen Blick fiel auf eine Wand, die Assoziationen zur Skyline der englischen Metropole London hervorrief. Damit griffen die Nordhessen geschickt das Motto der Messe auf, die Urbanisierung. „Vor dem Hintergrund ging es uns weniger darum, unsere Isolierstege zu zeigen. Vielmehr zielte die Strategie darauf ab, das Endprodukt vorzustellen, um so mit Geschäftspartnern und Gästen über Fragen zur Architektur und Urbanisierung ins Gespräch zu kommen“, erläutert PR- und Marketing-Manager Pierre Schlosser. Die Rechnung ging auf – und so wurden am Technoform-Stand vielfältige, ökologisch geprägte Zukunftsfragen rund um Fassaden, Fenster und Türen diskutiert.

Marketing-Manager Pierre Schlosser: „Unsere Strategie zielte darauf ab, mit Geschäftspartnern und Gästen über Fragen zur Architektur und Urbanisierung ins Gespräch zu kommen.“

Der Clou aus nordhessischer Sicht: Die bemerkenswerte Fassade des Standes hatte ein regionaler Partner, die Kasseler Dallwig GmbH, erstellt. Was faszinierte deren Management an dem Auftrag besonders? „Ich finde es toll, wie mutig und kreativ Technoform mit dem Material Aluminium an die Sache herangegangen ist“, hebt Geschäftsführer Andreas Grimm hervor. Für gelungen hält er, wie Technoform Fensterprofile, Isolierstege, Verglasungen und Glas-Abstandshalter in die attraktive Konstruktion integrierte.

Aus Sicht seines sechsköpfigen Teams, räumt Grimm ein, habe es durchaus eine Herausforderung bedeutet, dass das temporäre Gebäude nicht, wie üblich, an einer Baustelle hochzuziehen war, sondern in einer räumlich stark limitierten Messeumgebung. Da habe alles noch viel sorgfältiger ablaufen müssen als das ohnehin schon geschehe – schließlich lässt das gleißende Scheinwerferlicht später jeden noch so kleinen Kratzer unangenehm deutlich in Erscheinung treten …

Auch brachte die Logistik besondere Anforderungen mit sich. Doch diese bewältigte das Sextett umsichtig und erstellte den Stand planmäßig binnen drei Tagen. Nach dem erfolgreichen Messeauftritt wurde die in München genutzte Fassade in 48 Stunden wieder abgebaut und soll für weitere Marketingaktivitäten verwendet werden. Das gilt beispielsweise 2018 für die Schau „Fensterbau“ in Nürnberg, bevor 2019 erneut die BAU läuft. „In der Zwischenzeit wollen wir die Fassade in unserem Projektbüro, dem Competence Center, aufbauen und zeigen“, so Pierre Schlosser.

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