Fuldaer Kreativität führt auf den Platz

Osthesse Christopher Vitt äußert sich zu seiner innovativen Internetseite www.digital-radar.com

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Herr Vitt, wie kamen Sie auf die Idee, einen digitalen Wegweiser zum Golfplatz zu kreieren?

Im Grunde gaben meine Eltern den Ausschlag. Nachdem mein Vater seinen Ruhestand angetreten hatte, wollte er sich im Internet über den Golfsport informieren. Das verlief aber nicht besonders befriedigend. Er fand veraltete Clubseiten vor, ärgerte sich über fehlende Informationen oder wurde mit überbordend vielen Informationen konfrontiert, die ihn schier erschlugen. Das war quasi die Geburtsstunde von Golfclub-Radar, weil ich ihm bei der Suche nach seiner Freizeitbeschäftigung helfen wollte!

In welchen Schritten haben Sie den Gedanken in die Tat umgesetzt?

Das Ganze startete klein und pragmatisch. Aufgrund von mehr als 15 Jahren Erfahrung im digitalen Umfeld von Kommunikationskonzepten haben wir die grundlegenden, wichtigen Informationen für den Golfspieler erarbeitet. Daraufhin entstand ein grafisches Konzept, und anschließend folgte die Programmierung sowie Implementierung der ersten Clubs. Letztlich kam es dann zur ersten Kontaktaufnahme mit den Destinationen, um Bildmaterial zu den einzelnen Anlagen hinterlegen zu können.

Gut vernetzt Christopher Vitt: „Mit Albatros setzen wir auf einen Kooperationspartner, mit dem wir Teetime-Reservierungen direkt über unser Portal ermöglichen.“
Fotos: nh

Worauf kam es Ihnen bei der Realisierung an?

Auf die Nutzerfreundlichkeit. Der Golfer soll auf dem einfachsten und schnellsten Weg alle für ihn wichtigen Informationen zu einem oder mehreren Golfclubs bzw. -plätzen finden.

Inwieweit unterscheidet sich Ihr Angebot von Wettbewerbsprodukten?

Wir sind nutzerfreundlich. Auch bieten wir den Clubs eine klare und ansprechende Präsentationsplattform. Ein aktuelles Alleinstellungsmerkmal in Deutschland ergibt sich durch die Partnerschaft mit der Albatros Datenservice GmbH. Es handelt sich um die Teetime-Buchungsmöglichkeit der angeschlossenen Anlagen über die Seite www.golfclub-radar.com.

Inwieweit gehen Sie mit Ihrem Guide mittlerweile über die nationalen Grenzen hinaus?

Es begann 2017 mit der Erstanalyse, 2018 hatten wir Deutschland komplett erfasst. Zum Ende des Jahres fügten wir die Clubs der angrenzenden Länder ein. Inzwischen berücksichtigen wir bis auf Großbritannien alle europäischen Plätze. Aktuell erfassen wir die Daten für Asien und wollen den Schritt Ende September fertigstellen. Weitere Länder und Kontinente werden folgen.

Was tut jemand, der Ihr Produkt nutzen möchte?

Er (oder sie) geht einfach auf unsere Website www.golfclub-radar.com und gibt im Suchfeld den Ort bzw. Club ein, wo er (oder sie) gern spielen möchte.

Wie finanzieren Sie Ihr Angebot?

Aktuell läuft das ausschließlich über Gesellschaftereinlagen.

Welche Weiterentwicklungen gehen Sie an bzw. planen Sie?

Über das weltweite Erfassen von Clubs hinaus haben wir die Funktionen bzw. den Service unserer Seite erweitert. Mit Albatros setzen wir auf einen Kooperationspartner, mit dem wir Teetime-Reservierungen direkt über unser Portal ermöglichen. Mit weiteren Anbietern stehen wir in Kontakt.

Eine wichtige Neuerung, an der wir in den letzten Monaten mit Hochdruck arbeiten, ist es, Golfclub-Radar für die Anlagen noch attraktiver zu machen. Neben der Möglichkeit, Inhalte selbst zu pflegen, wird es ab Ende April eine Premiumfunktion geben.

Als Premiumpartner erhalten Clubs nicht nur zusätzliche optische Anpassungen, sondern auch die Möglichkeit, über unser Portal eigene Werbeeinnahmen zu generieren. Alle wichtigen Informationen für die Clubs zum Thema Premiumprofile und was darin enthalten ist, finden diese unter der Adresse www.golfclub-radar.com/premium. Außerdem arbeiten wir an einer nativen App für Nutzer. Hier wird es ebenfalls verschiedene Funktionen zum Thema „Mein nächstes Golfspiel“ geben. • ralo

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