Die zentrale Lage stärker betonen

Als Manager leitet Steffen Möbs seit November die Oberaulaer Anlage

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Ein Jobwechsel, räumt der neue Oberaulaer Manager Steffen Möbs ein, sei zu Beginn immer mit Herausforderungen verbunden. Zunächst stehe das Lernen und Kennenlernen im Vordergrund. Das beziehe den Club und den Vorstand ebenso ein wie die Mitarbeiter, Mitglieder sowie sämtliche Prozesse.

Die Mitglieder haben dem neuen Oberaulaer Manager diese Phase erleichtert. „Alle, die ich bisher persönlich oder am Telefon kennenlernen durfte, zeigten sich offen und freundlich“, berichtet er.  

Mit Blick auf die Anlage weist Möbs darauf hin, dass dem Platz – wie vielerorts in Deutschland – die extreme Hitze und Trockenheit des vergangenen Jahres sehr zugesetzt hat. Hinzu kamen zum Auftakt die Sturmschäden und zum Abschluss die Wildschweine, die ihre unübersehbaren Spuren hinterließen.

Master an Uni Tübingen
Steffen Möbs, Jahrgang 1981, studierte Sportmanagement an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Sein Masterabschluss gelang ihm mit der ausgezeichneten Note 1,7. 2010 absolvierte er ein Praktikum beim Baden-Württembergischen Golfverband, bevor er für vier Jahre als Jugendkoordinator zum Bayerischen Golfverband wechselte. Zwischen 2015 und 2018 war Möbs als Sponsoring-Manager für die Hansa Heemann AG aktiv, die unter anderem mit dem Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli, dem Deutschen Handballbund, der Deutschen Handballbundesliga sowie den beiden Top-Clubs THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt zusammenarbeitet. Seit November 2018 ist der Enddreißiger Manager des Kurhessischen Golfclubs

Trotzdem zieht der Manager eine positive Bilanz: „Angesichts der vielen nicht beeinflussbaren externen Einflüsse steht unser Platz im Moment gut dar.“  Ein großes Dankeschön und hohes Lob gehe deshalb an das Greenkeeping-Team, das einen hervorragenden Job über die Wintermonate geleistet habe. „Bis zum Anfang der Saison werden wir alles daran setzen, um aus dem gut ein sehr gut zu machen“, nimmt er Bezug auf die klassische Notenskala.

Der Trockenheit getrotzt Steffen Möbs hebt hervor: „Angesichts der vielen nicht beeinflussbaren externen Einflüsse steht unser Platz im Moment gut da.“
Fotos: nh

Mehr zusätzliche Angebote

Zu den Stärken seiner Destination zählt Möbs den attraktiven und kompakten Platz mit seinen 18 abwechslungsreichen Spielbahnen, in der Mitte Deutschlands gelegen. „Vor allem unseren geografischen Standort, die zentrale Lage und die Nähe zu den Autobahnen A7, A5 und A4, wollen wir künftig noch besser nutzen“, macht er deutlich.  

Ganz oben auf seiner Agenda standen zu Beginn des Jahres die Vorbereitungen auf die Jahreshauptversammlung, die Ende März stattfand. Gleichzeitig ging es um den Platz sowie die Planungen für die neue Saison. Darüber hinaus rückten die Bindung und Gewinnung von Mitgliedern sowie die Akquise „neuer Wirtschaftspartner“ in den Vordergrund.

An letzteren Punkt anknüpfend, konstatiert Möbs, dass sich der Golfsport generell und damit auch seine Anlage mit der immer aufwendigeren und schwierigeren Mitgliederakquise und ‒bindung konfrontiert sehe. Diesem Bereich müssten mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, was ein Umdenken erfordere. Gleichzeitig gelte es, neue attraktive Zusatzangebote für die Mitglieder zu generieren.