Die Youngster mit pfiffigen Ideen fördern

Jugendarbeit in Praforst: Wie das neue Vorstandsmitglied Katja Höffkes für frischen Wind sorgt

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Richtig durchziehen Katja Höffkes geht nicht nur im Bunker schwungvoll zur Sache, sondern auch dann, wenn die Förderung des Nachwuchses in Praforst gefragt ist. Foto: nh

Rückenwind für den Nachwuchs: Bei ihrer Hauptversammlung wählten die Praforster Aktiven Katja Höffkes zum Vorstandsmitglied für Jugendarbeit. Wer ist sie? Im folgenden Beitrag stellen wir die Engagierte vor.

Seit letztem Jahr ist sie zusammen mit ihren noch zuhause wohnenden vier Kindern im Alter von 14 bis 18 Jahren Mitglied in Praforst. Zuvor hatten sie sechs Jahre in Hofbieber Golf gespielt.

Höffkes’ Ziel ist es, die Präsenz der Jugend auf dem Platz zu stärken – beim Üben, Spielen und in Turnieren. Als Ergebnis einer Umfrage wurde das Jugendtraining umgestellt und im Hinblick auf die Kommunikation eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet. „Ich bitte Interessenten, sich bei Frank Gerhard (f.gerhard@praforst.de) oder mir (katheg@t-online.de) zu melden“, fordert das Vorstandsmitglied auf.

Spende über 100 Euro

Neue Youngster will sie über das Projekt „Abschlag Schule“ gewinnen. Weitere Kids sollen aus den Reihen der Mitglieder hinzukommen. Für den Nachwuchs möchte Höffkes außerdem „einen gesonderten Topf zur unkomplizierten Umsetzung golferischer Vorhaben einrichten“. Diese Idee, die sie als Club 100 bezeichnet, war bereits unter ihrer Vorgängerin Monika Jordan initiiert worden.

Was verbirgt sich dahinter? Es geht darum, dass interessierte Mitglieder 100 Euro für die Jugend spenden. Im Gegenzug erhalten diese eine steuerabzugs-
fähige Quittung sowie einen jährlichen Bericht, wofür die Mittel verwendet worden sind. Darüber hinaus werden die Spender namentlich auf einer Tafel erwähnt.

Mit dem Geld sollen Aktivitäten gefördert werden, die unmittelbar dem Golfsport dienen. Nicht dazu zählen Restaurantbesuche, Bekleidung und weitere Freizeit-Aktivitäten. „Gedacht ist zum Beispiel an Fahrten zu anderen Plätzen und im Winter zu Golfsimulatoren sowie die Anschaffung von Trainingsmaterialien“, macht Höffkes deutlich. Sie verweist darauf, dass Verträge, mit denen man sich für jeweils ein Jahr für die gute Sache verpflichten kann, im Sekretariat ausliegen sowie über einen Link heruntergeladen werden können.