Die Herausforderung mit Bravour gelöst

Proplan Vogelsberg & Felde GmbH wagt sich an ambitionierte Projekte heran

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Im Spiegel des Teichs Blick auf das markante neue Gebäude-Ensemble, in dem auf Gut Wissmannshof sämtliche Fäden zusammenlaufen. Foto: nh

Keine Frage, der neue Gebäudekomplex auf Gut Wissmannshof fällt ins Auge. Erheblichen Anteil daran hat die Proplan Vogelsberg & Felde GmbH. Das zehnköpfige Team aus Guxhagen betreut Investor Hubert Landefeld seit langem und kümmerte sich von Beginn an um den architektonischen Blickfang.

Zu den ersten dortigen Projekten der Kreativen zählten die gestalterisch bemerkenswerten Rundhäuser. Sie fallen dem Gast auf der linken Seite ins Auge, wenn er in das Gelände des Guts einfährt.

Danach rückte das erwähnte Bauwerk in den Fokus, bei dem heute sämtliche Fäden des Resorts zusammenlaufen. Es galt, die Faktoren Gastronomie, Hotellerie und Golfanlage attraktiv unter einem Dach zu kombinieren. „Das war eine echte Herausforderung für uns als Planer – insbesondere im Hinblick auf die Schnittstellen, Zugänge, Erreichbarkeiten und die kurzen Wege“, fasst Proplan-Geschäftsführer Joachim Vogelsberg zentrale Stichworte zusammen.

Das Ergebnis kann sich, im wahrsten Sinne des Wortes, sehen lassen. „Mit dem Resultat sind wir zufrieden. Es kommt gut an“, freut sich der 63-jährige Guxhagener, der in Paderborn studierte und sich unmittelbar danach selbstständig machte. Einen großen Moment erlebten er und die Golfer der Anlage im Herbst, als die 33 überdachten Abschläge nach Verlegung des Rollrasens eröffnet werden konnten und die ersten Bälle über die hochmoderne Driving Range flogen.

Ansprüche im Baurecht verjähren
Haftungsansprüche des Auftraggebers bestehen nicht auf unbestimmte Zeit, sie verjähren. Ein Anspruch kann nicht mehr geltend gemacht werden, wenn der Schuldner dessen Durchsetzung mittels Einrede verhindert. Die Regelung des § 634 a Abs. 1 Nr. 2 mit einer Verjährungsfrist von fünf Jahren gilt für Nachbesserungen, Selbstvornahme, Schadensersatzansprüche sowie Ersatz von Aufwendungen. In dem Zeitraum müssen Gewährleistungsansprüche gegen den Architekten bzw. Werkunternehmer geltend gemacht werden, ansonsten verjähren die Ansprüche. Die Verjährung beginnt grundsätzlich mit der Abnahme des Bauwerks.
In beiden Fällen gelten unterschiedliche Verjährungsfristen: zwei Jahre bei Arbeiten am Grundstück, fünf Jahre am Gebäude. Die Verjährungsfrist nach VOB beträgt vier Jahre, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Durch die schwammige Begrifflichkeit muss die Zuordnung oft juristisch erfolgen.
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Im nächsten Schritt kümmerten sich die Proplan-Spezialisten darum, die Bürofläche des Verwaltungstrakts zu erweitern. Es handelt sich um zusätzliche 250 Quadratmeter, „die im Frühjahr fertiggestellt werden sollen“, erläutert der Geschäftsführer. Danach wird sich der Blick auf den ehemaligen Pro-Shop richten; dieser soll zu weiteren Hotelzimmern umgebaut werden.

Für TÜV und SVG aktiv

Über das Gut hinaus betreut Proplan zahlreiche weitere Projekte. Eines davon umfasst 33 Wohneinheiten in Gudensberg, die im Auftrag der VR-Bank Schwalm-Eder errichtet werden. Ende des Jahres startet der zweite Bauabschnitt, der sich auf 16 Wohneinheiten bezieht.

Im Herbst fiel der Startschuss am Lohfeldener Rüssel. Am dortigen Autohof entsteht zwischen Spielhalle und Rasthaus ein Hotel, das 35 Zimmer beinhalten soll. Bauherr ist die SVG. „Betreuen werden das Projekt die jetzigen Pächter des Rasthofs, die Familie Möller“, so Vogelsberg, der Proplan gemeinsam mit seinem Kollegen Alexander Felde leitet.

In Südhessen beschäftigt sich Proplan mit drei Service-Centern des TÜV. Eines davon wird in Dillenburg hochgezogen. Die Baukosten je Center belaufen sich auf knapp zwei Millionen Euro. „Und für die Behringwerke in Marburg planen wir eine neue Mensa“, sagt Felde und erläutert, dass der Kontakt zu dem Auftraggeber über ein Statikbüro zustande kam.

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