Die dunklen Wolken erfolgreich vertrieben

Christoph Dienhart, Zweiter bei den Bayerischen Meisterschaften der Behinderten

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Christoph Dienhart gelang bei den Internationalen Bayerischen Meisterschaften der Golfer mit Behinderung ein toller Coup. Auf der Anlage des Clubs Abenberg belegte der Wilhelmshöher Rang 2 und sicherte sich so die begehrte Silbermedaille.

Blauer Himmel und Sonnenschein prägten die beiden Turniertage, zu denen Aktive aus Deutschland, Tschechien und Österreich angereist waren. Die Anlage und ihre Mitglieder zeigten sich einmal mehr stolz darauf, dieses besondere Wettspiel auszutragen. Deutlich machten die Gastgeber das unter anderem dadurch, dass sie zahlreiche Helfer stellten, die als persönlicher Caddie, Vor- sowie Bunkercaddie wirkten.

Dienhart lobt: „E-Carts standen für die Proberunde sowie an den Turniertagen bereit. Das Come-Together, der Turnierstart, die Halfway-Verpflegung und die Siegerehrung waren stets von großer Herzlichkeit gekennzeichnet.“

„Keine leichten Wochen“

Unter den hervorragenden Bedingungen lief der Kasseler zu großer Form auf. Zum Auftakt sammelte er 14 Brutto- sowie 38 Nettopunkte. Am zweiten Tag notierte er 16 Brutto- und 36 Nettozähler. Damit erreichte Dienhart Rang 2 sowohl im Brutto- als auch im Nettoklassement. Freuen durfte er sich über die Silbermedaille und den Titel als Bayerischer Vizemeister der Gruppe C.

Dem Druck standgehalten „Es waren keine leichten Wochen in jüngster Vergangenheit. Aber ich hörte auf den Rat von Freunden, in Bayern anzutreten“, blickt Christoph Dienhart zurück. Fotos: nh

Umso bemerkenswerter erscheint Dienharts Erfolg, als er im Vorfeld mit zahlreichen Widrigkeiten zu kämpfen hatte. „Es waren keine leichten Wochen in jüngster Vergangenheit. Physischer wie psychischer Druck zeigte sich von verschiedenen Seiten. Aber ich hörte auf den Rat von Freunden, in Bayern anzutreten“, blickt er zurück. Ein besonderer Dank galt seinen Sponsoren, den Flightpartnern Ales Süsser und Zuzana Süsserova „sowie meinem Caddie Karl-Heinz“.

Übrigens: Die Abenberger fanden großen Gefallen an ihrer Gastgeberrolle. Offenbar so sehr, dass sie sich unverzüglich für die kommenden Jahre erneut als Austragungsort bewarben.

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