„Das ist schon ein geiles Gefühl!“

Netzwerken als Trumpf bei Wissmannshofer Cup von Starke + Reichert sowie Menthamedia

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Fröhliches Quartett Die Gastgeber und die Bruttosieger (v.l.): Dr. Felix Reichert, Lars Thoene, Klaas Fischer sowie Andreas Motyl.

„Lasst uns gemeinsame Sache machen!“ Das beschlossen Dr. Felix Reichert und Klaas Fischer Anfang des Jahres. Ihre Entscheidung setzten die Chefs der Unternehmen Starke + Reichert sowie Menthamedia auf Gut Wissmannshof in die Tat um. Heraus kam ein relaxtes Golfturnier, zu dem beide Seiten Kunden, Lieferanten und Partner einluden. „Ein echter Hit“, wie Unternehmer Wolf Tauer kommentierte.

Um den Netzwerk-Gedanken und die Geselligkeit des Events zu betonen, lief das Neun-Loch-Turnier als Zweier-Scramble. Hinzu kam ein Schnupperkurs, den Pro Andrew McQueen leitete. „Das hat er sehr gut gemacht“, lobte Teilnehmer Heinrich Kehr.

Hohes Suchtpotenzial

Erste Schritte Nachdem Pro Andrew McQueen eine allgemeine Einführung in den Sport gegeben hatte, gingen die Teilnehmer des Schnupperkurses auf die Driving Range und ließen die ersten Bälle fliegen. Den Abschluss bildete ein Putt-Turnier, das Stefan Geidert für sich entschied. Fotos: Mario Zgoll

Doch der Reihe nach. Nach der allgemeinen Einführung in den Sport ging es auf die ultra-moderne Driving Ran-ge des Gutes, wo alle Newcomer von der Matte aus die ersten Bälle fliegen ließen. „Nach dem gefühlt 100. Schlag klappte es langsam“, fasste Stefan Geilert zusammen.

Wenn man den Ball voll treffe und der so wegfliege, wie er solle, „ist das ein geiles Gefühl“, zeigte sich der Nordhesse begeistert. Er bringt einiges an Talent mit, denn Geilert entschied das abschließende Putt-Turnier des Schnupperkurses für sich.

Einmal zuvor hatte er schon einen Golfschläger in die Hand genommen. Das Erlebnis hatte sich an das Fußballtraining seiner Hobbytruppe im Kasseler Stadtteil Harleshausen angeschlossen. Er und die anderen Kicker schlugen Cross-Bälle über den Platz, von einem Tor zum anderen. „Das hat mir schon damals Spaß gemacht“, blickte Geilert zurück.

So auch diesmal. Von seinem Freund Jörg Rössel, der dem Club Gut Wissmannshof angehört, hatte er im Vorfeld gehört, dass das Spiel mit dem kleinen weißen Ball durchaus einen Suchtfaktor auslösen könne. „Das kann ich bestätigen. Ich komme wieder“, kündigte er an.

Lediglich eine Einschränkung sieht Geilert. Die hat damit zu tun, dass seine beiden Kinder aktuell ein bzw. vier Jahre alt sind und ihren Dad intensiv fordern. „Da bleibt momentan nicht allzu viel Zeit für den Sport“, bedauerte der stolze Vater.

Ähnlich wie Geilert fand Heinrich Kehr die erste Begegnung mit dem Golfsport „sehr anregend“. Pro McQueen habe die Gruppe motivierend an die ungewohnte Bewegung herangeführt. Danach die Theorie in die Praxis umzusetzen, habe er als echte Herausforderung erlebt. „Das abschließende Putten hat die Sache auf spannende Art abgerundet“, erklärte der IT-Profi.

Favoriten klar vorn

Als eine runde Sache erwiesen sich auch die Preise, die den Besten winkten – sowohl im Schnupperkurs als auch beim Zweier-Scramble. Von ergonomisch hochwertigen Bürodrehstühlen über anspruchsvolle Steppie-Balanceboards und pfiffige PR-Präsentationen bis hin zu Gutscheinen für erholsame Thermalbad-Besuche spannte sich der Bogen.

Über den Preis für die beste Bruttorunde durften sich zwei Bad Arolser freuen. Die Single-Handicapper Lars Thoene und Andreas Motyl wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen mit 20 Zählern vor Jörg Kuhn und Willi Becker (15) sowie Daniel Eckhardt und Jens Jensen (14).

Weiter geht’s „Es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir zusammen zum Turnier eingeladen haben“, so der Chef von Starke + Reichert.

In der Nettowertung hatten die beiden Gudensberger Marco Rau und Klaas Fischer die Nase vorn. Mit 32 Punkten verwiesen sie Uwe Scheller und Dr. Felix Reichert im Stechen auf Rang 2. Wolf und Marion Tauer (26) vom Twistesee belegten den dritten Platz.

„Jeden Bunker getroffen“

Can Ordu hatte die neun Bahnen zusammen mit dem Wissmannshofer Jean-Pierre Behrendt gespielt. Mit 25 Zählern erreichte das Duo den vierten Platz. „Es hat viel Spaß gemacht“, berichtet Ordu.

Der Kasseler kommt vom Fußball, Tennis und Tischtennis. Im Vorjahr hatte er bei einer Veranstaltung von Starke + Reichert den Schnupperkurs belegt – und prompt Feuer gefangen. So dass er im Frühjahr in Gudensberg bei Pro Philipp Oster mit dem Training begann und im Sommer die Platzreife erwarb.

Seither spielt Ordu dreimal pro Woche. Da er in Kassel wohnt, hat er sich dem Wilhelmshöher Club angeschlossen und trainiert dort mit Pro Andrew Winstanley. „Für mich eignet sich der Golfsport deshalb ideal, weil man sich das Training auf der Range und die Runden auf dem Platz zeitlich sehr frei einteilen kann“, erklärt Ordu, dessen Vorgabe bei 54 liegt.

Flight-Partner Jean-Pierre Behrendt (Handicap 18) habe ihm „auf der Runde eine ganze Reihe hilfreicher Tipps gegeben“, freute sich der Newcomer. Ordu selbst waren einige gute Schläge gelungen, andere Versuche wollte er dagegen eher aus der Erinnerung verdrängen. „Einen fremden Kurs zu spielen, auf dem ich mich erst nach und nach orientieren muss, fällt mir derzeit noch schwer“, räumte er ein. Zumal der Wissmannshof eine Menge Bunker zu bieten habe, „und wir es geschafft haben, fast jeden Bunker zu treffen“, schmunzelte Ordu.

Rainer Jürg, der mit dem Wilhelmshöher Dr. Bahman Fahim ein Team gebildet hatte, sprach von „idealen äußeren Bedingungen und einem tollen Flight“. Den hatte das Duo zusammen mit Torpen Bibbig und Margit Mohr gebildet. Mit seiner eigenen Leistung zeigte er sich nicht ganz zufrieden. „Aber solche Tage gehören dazu“, meinte der Lokalmatador lakonisch. Für ihn war es das erste Neun-Loch-Turnier gewesen. „Aus meiner Sicht hätten es noch ein paar Bahnen mehr sein dürfen“, meinte er.

An Erfolgsstory anknüpfen

Apropos zusätzliche Löcher: Die Gastgeber Dr. Felix Reichert und Klaas Fischer zeigten sich am Ende sehr zufrieden. „Alles hat prima gepasst. Und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir zusammen zum Turnier eingeladen haben“, hob der Geschäftsführer aus der Kasseler Kohlenstraße hervor. • ralo

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