Chancen bei Solar- und Fassadentechnik

Die Kasseler Schneider Dacheindeckungen GmbH macht weitere klare Wachstumspotenziale aus

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Geschäftsführer Jens Schlechter nimmt beide Seiten der Medaille wahr: „Einerseits haben wir eine gute Auslastung. Andererseits ist die aktuelle Situation ziemlich stressig, da sich die Materialdisposition seit Monaten als extrem schwierig erweist.“ Unerfreulich findet der Unternehmer, dass ein Ende der Phase kaum erkennbar ist. Das gilt umso mehr, als sich die Probleme nahezu durch die gesamte Bandbreite des Materials ziehen – von Dämmstoffen und Folien über Lichtbänder sowie Holz bis hin zu Metallen und Blechen.

Die rund 30 Mitarbeiter der Schneider Dacheindeckungen GmbH sind im Kasseler Industriepark Waldau zuhause. Von dort aus bearbeiten sie den Markt der documenta-Stadt sowie der Umgebung. „Wir gehen etwa 100 Kilometer in sämtliche Richtungen“, erläutert Petra Schlechter.

Der Holzrahmenbau floriert

Sowohl private als auch gewerbliche und industrielle Kunden betreut das Team. Das lenkt den Blick auf die gesamte Bandbreite und macht flexibel für Marktschwankungen. In 2020 zählte der Umbau der Viessmann-Kantine in Allendorf/Eder zu den größeren Projekten. Dort entstanden neue Co-Working-Spaces, also mobile Arbeitsplätze, für die zum großen Teil international tätige Belegschaft des Konzerns.

„Aktuell sind wir beispielsweise am Altenwohnheim der AWO in Kassel-Harleshausen sowie im ehemaligen Quartier der Wäscherei Welscher im Vorderen Westen der Fuldastadt tätig“, macht der Geschäftsführer deutlich. Er verweist auf die Gebäude, die dort zum Wohnen sowie für Gewerbe und Gastronomie errichtet werden.

„Wir kommen jetzt an
Projekte heran, die über
die Aufgaben des klassischen
Zimmermanns weit hinausgehen.“
Jens Schlechter

Eine positive Entwicklung verzeichnet Schlechter beim Holzrahmenbau. „Wir wachsen im Holzbaubereich weiter“, berichtet er. Während es früher vornehmlich, etwa im Fertighaus-Segment, eingeschossig zuging, wandert der Blick heute zunehmend höher hinaus und findet sich bei immer mehr Großprojekten wieder. „Der Werkstoff Holz wird im mehrgeschossigen Hausbau mittlerweile häufiger eingesetzt. Mitunter beobachten wir bis zu fünf Etagen“, betont Juniorchef Tim Schlechter.

So eröffnen sich zusätzliche Chancen bei Fassadenverkleidungen, Eindeckungen, Abdichtungen und Begrünungen. Jens Schlechter freut sich: „Auf dem Feld kommen wir jetzt an Projekte heran, die über die Aufgaben des klassischen Zimmermanns weit hinausgehen.“

Langfristig klar günstiger

Auch der Solarbereich bietet Wachstumsperspektiven. Keine Frage, die Maßnahmen zum Klimawandel wirken sich längst auf den Hausbau aus. Mit der Folge, dass mehr als jeder zweite Neubau hierzulande mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet wird. Im gleichen Atemzug gilt: „Der Trend zu thermischen Aggregaten hat sich stark abgeflacht. Denn mit einer stromerzeugenden Anlage ist der Nutzer deutlich flexibler unterwegs“, sagt der Unternehmer. Dass das Thema E-Mobilität quasi noch obendrauf kommt, zaubert ihm ein Lächeln ins Gesicht.

Und dann ist da noch die Fassadentechnik, insbesondere in Form von Vorhangfassaden, die dem Team aus der Fuldastadt in die Karten spielt. Zwar könne man eine Putzoberfläche errichten, räumt Schlechter ein. Doch ein signifikanter Vorteil der Vorhangfassade sei, „dass sie immer hinterlüftet ist“. Die Tragkonstruktion wird per Dübel befestigt. Dahinter bringt man die Dämmung an. Dann folgt eine Luftschicht, schließlich die eigentliche Verkleidungsschale.

„Diese präsentiert sich so flexibel und variabel im Hinblick auf Gestaltung und Material, dass sie besser und langlebiger ist als die klassische Putzfassade“, hebt Jens Schlechter hervor. Zwar sei die Erstellung zunächst teurer. Doch mit Blick auf die gesamte Dauer der Nutzung sei der Weg günstiger, unterstreicht der Fachmann. • ralo

Kontakt
Schneider Dacheindeckungen GmbH
Heinrich-Hertz-Straße 3 F
34123 Kassel
Telefon: (0561) 53266
E-Mail: info@schneider-dach.de
www.schneider-dach.de
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