Bruttorede in koreanischer Sprache

Der Escheberger Club freut sich über Turniere mit internationalem Flair auf seiner Anlage

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Strahlende Mienen Sie freuten sich über ihre Top-Form beim Jubiläumsturnier des HGV (v.l.): Bettina Tecklenburg, Yunjin Choi, Carsten Rudolph, Peter Ernst und Susanne Knab. Foto: nh

Gern hießen die Escheberger neue Fernmitglieder aus Südkorea willkommen, die den Urlaub bei ihrer Tochter in Nordhessen verbrachten. Das Ehepaar Yunjin Choi und Hyunsub Lee beteiligte sich darüber hinaus sofort intensiv am Club- und Turnierleben auf dem Gut.

Da beide weder Deutsch sprechen noch verstehen und ihre in Vellmar lebende Tochter Youn-Ju nicht immer zum Übersetzen präsent sein konnte, erwies sich das Ausfüllen der Score-Karte beim Turnier als herausfordernde Aufgabe. Gelegentlich war kreative Kommunikation „mit Händen und Füßen“ gefragt.

Mit einer tiefen Verbeugung

Als Lee beim Neunloch-Event im After-Work-Format den Bruttosieg errang, stand traditionell seine Rede an. Diese bereitete dem Asiaten keinerlei Probleme. Er hielt sie spontan auf koreanisch. Die Teilnehmer erfreute es sehr, obwohl niemand ein Wort verstand.

Mit Ausnahme natürlich seiner Tochter. Sie übersetzte kurzerhand die gesamte Ansprache nochmal für das staunende Publikum. Nach einer tiefen Verbeugung beider brandete lauter und langanhaltender Applaus auf!
Bemerkenswert: Seine Frau gewann an dem Tag zeitgleich die Nettowertung. So hatte das Trio allen Grund, sich einen Drink unter der Remise zu genehmigen und das Turnier in bester familiärer Atmosphäre und toller Stimmung ausklingen zu lassen.

Wenig später, beim HGV-Jubiläumsturnier 50+1, errang Yunjin Choi erneut den Nettosieg. Damit löste sie das Ticket zum Finale nach Frankfurt. Dort gewann die Koreanerin die Damen-Sonderwertung „Nearest to the Pin“.

Neuauflage im Sommer

Nun freuen sich viele Escheberger schon auf die nächste Saison. Dann will das Paar wieder nach Nordhessen kommen und den Sommer hier verbringen. • Martina und Sarah Spallek

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