„Bin mit zwei, drei Clubs im Gespräch“

Ehemaliger Gudensberger Pro Henning Hocke bleibt der Golfszene verbunden

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Ziel offen „Mal schauen, für wen ich in der kommenden Saison an den Start gehe“, legt sich Henning Hocke noch nicht fest. Foto: nh

Keine Frage, etwas Wehmut umgab Henning Hocke. Für den in der Region sehr beliebten Gudensberger Golflehrer war der Durchgang beim ProAm Becks & Boys auf Gut Wissmannshof eine seiner letzten Runden, die er als Professional gespielt hatte.

Angesichts der zahlreichen gesundheitlichen Handicaps, die ihn in den Monaten zuvor in Mitleidenschaft gezogen hatten, zeigte er sich glücklich über seine gute Leistung. „Den tollen neuen Platz und die fantastische Atmosphäre rund um das Event habe ich sehr genossen“, fasste der Nordhesse zusammen.

Das bewusste Ausscheiden in Gudensberg markierte einen Einschnitt in seinem Berufsleben. Schließlich war Hocke erst wenige Jahre zuvor Professional geworden.

Wie sehen die Perspektiven aus? 2019 will er sich reamateurisieren lassen und ein Handicap um die 1 oder 2 halten. Mit diesem spielerischen Potential dürfte Hocke eine wertvolle Verstärkung für jede Mannschaft in der Region darstellen.

„Mit zwei, drei Clubs bin ich im Gespräch. Mal schauen, für wen ich in der kommenden Saison an den Start gehe“, ließ er das genaue Ziel offen. Auf Dauer in der Regionalliga oder gar Bundesliga zu spielen, würde ihn durchaus reizen.

Er freut sich auf seine neue bzw. alte Herausforderung im Büro, wo ihn geregeltere Arbeitszeiten erwarten. „Wochentags um 18.00 Uhr die Tür hinter mir zufallen zu lassen und zu einer Runde auf den Golfplatz zu gehen, ist doch eine tolle Aussicht“, grinst Hocke.

Der Nordhesse wird im Außendienst tätig sein und Pflanzenschutz- sowie Düngemittel vertreiben. Eine Zielgruppe in dem Kontext werden Golfanlagen sein – und damit schließt sich der Kreis ein Stück weit!

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