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Veröffentlicht am: 07.05.2026 15:52, Lesezeit: 5 Minuten

Wilhelmshöher Rotary-Turnier überzeugt mit Scramble-Modus

Asse Dirk Ruge und Joschi Burjan

Der relaxte Scramble-Modus war erneut Trumpf beim Rotary-Turnier im Herbst in Kassel. Bei dem vom Team um Dr. Ariane Jäckel, Michael Hahn und Ralf Flohr organisierten Charity-Turnier setzte sich das Duo Dirk Ruge und Joschi Burjan mit 18 Zählern im Bruttoklassement durch. Die Nettowertung entschieden Jing Luo und Michael Otto (21) für sich, gefolgt von Michael Blum und Jean-Pierre Behrendt (19) sowie Dr. Just Krüger und Prof. Eberhard Frisch (17). Die Sonderpreise gingen an Behrendt, Blum und Frisch.

Aktive Golferinnen und Golfer setzen sich für guten Zweck ein

Jürgen Boeckmann zeigte sich anschließend im Clubhaus zufrieden: „ Es war eine entspannte Runde. Unser Flight hat eine tolle Gemeinschaft gebildet.“ Der Regen habe kaum gestört. Sein Spiel sei mäßig, die Frau an seiner Seite gut in Form gewesen. Auch die Stimmung nach der Runde genoss Böckmann.

„Schön, dass sich so viele Aktive für den guten Zweck eingesetzt haben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, fasste er zusammen. „Nachdem der Regen sich verzogen hatte, lief es. Meine Partnerin Regina Adam und ich haben uns recht gut ergänzt,“ erklärte Monika Hartmann.

Vom Schnupperkurs zur Platzreife

Kamil Jageello hatte der Schnupperkurs gefallen. Sein erster Kontakt mit dem Golfsport sei informativ verlaufen. „Bei Andrew haben wir viel und schnell gelernt“, fand der Newcomer. Die Zeit sei wie im Flug vergangen, Langeweile nicht aufgekommen. Wer Golf im Fernsehen verfolge, erhalte den Eindruck, dass das Ganze recht einfach sei. Mit dem Schläger in der Hand sehe die Sache anders aus.

„Die heutige Trainingseinheit war bestimmt nicht meine letzte Session auf dem Golfplatz“, blickte Jageello voraus.

Der Reiz des Golfsports

Er hat seine Sache sehr gut gemacht“, lobte Nettosieger Jing Luo seinen Partner. Vor allem die Putts seien gefallen. Michael Otto ergänzte: „Ich habe heute mit einem Ass gespielt. Umso mehr freue ich mich, dass ich ein paar Punkte auf dem Grün habe beitragen können.“ Otto spielt selten Golf. Mehr als sechs bis acht Runden pro Saison sind nicht drin. Auf den Fußball- und Tennisplatz kommt der Manager häufiger.

„Dafür habe ich umso mehr Spaß, wenn es auf dem Golfplatz mal klappt“, gibt er zu. Was macht den Reiz des Golfsports aus? „Mich draußen in der Natur zu bewegen und Kontakte zu knüpfen“, so der ECKD-Geschäftsführer, dessen Ehefrau und Schwiegervater ebenfalls mit dem kleinen weißen Ball aktiv sind.

Die Portion Glück und der Golfsport

„Es war klasse“, zog Jean-Pierre Behrend sein Fazit. Ein wenig Glück gehöre dazu. „Das hatten wir diesmal“, räumte Michael Blums Flight-Partner ein. In dem Kontext widersprachen Joschi Burjan und Dirk Ruge nicht. „Wir haben ganz gutes Golf gespielt“, hob der langjährige Top-Kicker hervor und freute sich über seinen Monster-Abschlag an Bahn 11, mit dem er die Longest-Drive-Wertung für sich entschieden hatte.

„Momentan bin ich mit meinem Spiel zufrieden“, fügte Burjan mit Blick auf Handicp 8,4 hinzu – ein Kommentar, den man unter Golfern eher selten hört…

Wenn der Golfschläger in der Mitte bricht

Maximilian Barde hatte, ebenso wie Freund Tom Scholl, sein erstes Golfturnier gespielt. Gemeinsam mit Routinier Jürgen Reichert hatte er ein Team gebildet – und sich derart ins Zeug gelegt, dass gar einer seiner Schläger in der Mitte durchgebrochen war! Der Newcomer aus Gudensberg bilanzierte: „Auf diesem tollen Platz, mit dem fantastischen Blick auf den Herkules, hat es riesig Spaß gemacht.“

Er fügte hinzu: „Tom und ich wollen Mitglied in Wilhelmshöhe werden.“ Scholl sagte: „Für mein erstes Turnier war der Scramble-Modus genau die richtige Wahl.“ Er hob die angenehme Atmosphäre im Flight hervor und kündigte an: „Ich komme wieder!“

Teambuilding auf dem Golfplatz

„Golfen ist eine schöne Sportart. Das haben wir heute wieder erleben dürfen“, kommentierte Dr. Regina Adam. Nicht nur mit Blick auf Konzentration und Team-Building gelte dies. Für Dr. Heike Schapiro-Frisch war es ebenfalls das erste Golfturnier gewesen.

„Es war aufregend“, erklärte die Eschebergerin. Sie zeigte sich dankbar, „dass Michael Hahn mich eingeladen hat und wir gemeinsam ein Team gebildet haben“. Sie sei weit unter ihren Möglichkeiten geblieben, trotzdem habe es ihr „gut gefallen“.

Dr. Ariane Jäckel hatte die Tombola an Bahn 17 betreut und die Aktiven mit einem Glas Sekt motiviert. Für die Präsidentin des Rotary Clubs Baunatal hatte der Ausflug in den Bergpark eine Premiere markiert, sie war erstmals auf der Anlage des Clubs Kassel-Wilhelmshöhe gewesen.

Charity-Turnier auch in diesem Jahr im Kalender des Golfclubs Kassel

Jäckel freute sich, dass diesmal gleich zwei Rotary Clubs gemeinsam die Organisation übernommen hatten. „Auf dem Weg werden wir weitergehen“, kündigte die Präsidentin die nächste Auflage für den 18. September an.

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Fotonachweis: Mario Zgoll

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