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Veröffentlicht am: 24.12.2025 06:30, Lesezeit: 2 Minuten

Spenden statt Geschenke: Sartorius fördert das Projekt „Jambo Labs“

Sartorius setzt seine Tradition „Spenden statt Geschenke“ fort und unterstützt zu Weihnachten das Projekt „Jambo Labs“ des deutschen Medikamentenhilfswerks action medeor mit 60.000 Euro. Ziel des Projekts ist es, den Zugang zu lebenswichtigen Labordienstleistungen in sechs Krankenhäusern in Tansania und auf Sansibar durch Ausstattung, Schulung und Qualitätsmanagement zu verbessern.

Jährlich erhalten so rund 430.000 Patientinnen und Patienten direkten Zugang zu hochwertigen diagnostischen Leistungen. Zusätzlich will action medeor Laborfachkräfte und medizinische Mitarbeitende ausbilden.

Fehlerhafte Diagnosen und lebensbedrohliche Konsequenzen in Tansania und Sansibar

In vielen Kliniken in Tansania und Sansibar fehlen moderne Labortechnik und qualifiziertes medizinisches Personal. Die Folgen sind verspätete oder fehlerhafte Diagnosen – mit teils lebensbedrohlichen Konsequenzen bei Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose oder Diabetes.

Das Projekt „Jambo Labs“ will mit einer Kombination aus moderner Ausstattung, verbesserter Wartung, Fortbildung und Qualitätsmanagement langfristige Strukturen schaffen, die die medizinische Versorgung nachhaltig verbessern. Schon jetzt sind 50 Prozent mehr Laborgeräte im Einsatz und 240 zusätzliche Fachkräfte für die Laborteams konnten ausgebildet werden.

„action medeor und uns als Life-Science-Konzern verbindet das gemeinsame Ziel, zu besserer Gesundheit für mehr Menschen beizutragen. Schon seit rund zehn Jahren unterstützt Sartorius die Arbeit der Hilfsorganisation. So konnten wir bereits verschiedene Projekte auf der ganzen Welt fördern“, sagte Michael Grosse, Vorstandschef von Sartorius.

„Ein großer Dank gilt auch unseren Kunden, Partnern und Lieferanten, die die Idee ‚Spenden statt Geschenke‘ voll unterstützen.“

action medeor: Die Notapotheke der Welt

action medeor setzt sich als Notapotheke der Welt seit mehr als 60 Jahren für eine nachhaltige und bessere Gesundheitsversorgung der Menschen insbesondere in ärmeren Regionen ein. Hauptsitz des gemeinnützigen Vereins ist das niederrheinische Tönisvorst. Von hier aus werden jedes Jahr Gesundheitsstationen in circa 70 Ländern in Afrika, Lateinamerika und Asien mit medizinischer Hilfe 2 | 2 versorgt. Im Not- und Katastrophenfall ist action medeor in der Lage, Arzneimittel, medizinisches Material und Instrumente in kurzer Zeit in das Katastrophengebiet zu schicken.

Außerdem führt action medeor gemeinsam mit lokalen Partnern Gesundheitsprojekte in den Bereichen Prävention, Diagnostik und Therapie durch. Im Rahmen seiner pharmazeutischen Fachberatung bildet action medeor Gesundheitspersonal aus, richtet Forschungslabore ein und unterstützt den Aufbau von lokalen Produktionsstätten für Medikamente.

Textquelle: Sartorius

Fotonachweis: Sartorius

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