Golf- und Landclub Bad Arolsen

Spannendes Finale im Leader Flight

Sie zeigten ihr Können: (v.li.) Axel Schirmak und Oliver Pittschellis

Der Golfplatz in Bad Vilbel Lindenhof ist bekannt für seinen anspruchsvollen Course - und ist damit eine Herausforderung für die Golfer bei der diesjährigen Hessenmeisterschaften der AK50. Für den Golf & Landclub Bad Arolsen gingen Andreas Wiens und Oliver Pittschellis gegen einige starke Mitstreiter an den Start. 

Dazu gehören zum Beispiel die Brüder Marc und Thomas vom Hagen (Bad Nauheim), die direkt nach dem ersten Tag bereits in Führung lagen. Marc vom Hagen hatte eine 72 ins Clubhaus gebracht, sein Bruder lauerte mit einem Schlag mehr dahinter. Auch Pittschellis spielte mit 74 Schlägen eine hervorragende Runde und ging mit den vom Hagen-Brüdern auf die finale Runde.  

Wiens, unterstützt von seiner Frau als Caddy, absolvierte die Runde auf dem anspruchsvollen Platz in Bad Vilbel mit 88 Schlägen. Am Finaltag ging er früh auf die Runde und verbesserte seine Leistung vom Vortag um beeindruckende 9 Schläge: Er kam mit einer + 7 79 ins Clubhaus. So konnte Wiens  noch einige Plätze gut machen und belegte am Ende Platz 23 von insgesamt 36 Teilnehmern.

Von Doppelbogeys und Birdies

Thomas vom Hagen konnte nicht an seine Leistung vom ersten Tag anknüpfen und fiel schnell hinter seinen Bruder und Pittschellis zurück. Unterstützt von seinem Vierer-Partner Axel Schirmak als Caddy konnte sich Letzterer an Bahn 2 ein Birdie erspielen und hatte damit nur noch einen Schlag Rückstand zum Führenden. Dieser Abstand hielt aber nicht lange, denn nach einem Doppelbogey von Pitschellis und einem Par von Marc vom Hagen betrug der Vorsprung dann 3, einige Löcher später sogar 4 Schläge. Trotz des soliden Spiels am Finaltag konnte der Bad Arolser den Führenden nicht mehr einholen – auch, wenn es zwischenzeitlich knapp gewesen ist.

 

 

Die Golf-Vizemeister im Doppelpack

Nach diesem brillanten Turnier sicherte Mark vom Hagen sich mit 78 Schlägen souverän seinen dritten Titel in der Altersklasse. Selbst Titelverteidiger Toni Dauth (Bad Orb) mit zwei starken 76er-Runden konnte nichts mehr gegen den Bad Nauheimer ausrichten. 

Somit durften sich Dauth und Pitschellis über die geteilte Vize-Meisterschaft mit einem Gesamtscore von 152 Schlägen freuen. Besonders die Bad Arolser feierten diesen Erfolg, da die Konkurrenz nicht zu unterschätzen war. Bei einem kühlen Getränk wurde über den ein oder anderen guten oder schlechten Schlag noch einmal ausführlich gefachsimpelt.

Autor: Redaktion
Fotonachweis: nh
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