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Veröffentlicht am: 09.05.2026 10:58, Lesezeit: 3 Minuten

Kasseler GWH erhält German Design Award

GWH-Manager Christian Wedler

Renommierte Auszeichnung für die aufwändig sanierte GWH-Geschäftsstelle in der Kasseler Innenstadt: Die markante Fassaden-Gestaltung nach dem Entwurf von Hammerschmidt Architects wurde in Frankfurt mit dem German Design Award in der Kategorie „Excellence Architecture – Public“ gewürdigt. Preisträger und Architekturbüro-Chef Christopher Hammerschmidt nahm den Preis im Rahmen der Ambiente Messe gemeinsam mit GWH-CDO Christian Wedler entgegen.

Zukunftsweisende Gebäudetechnik und moderne Architektur

In den Jahren 2023 und 2024 entstand in exponierter Lage in der Fulda-Stadt ein Blickfang mit dreidimensionaler, sandfarbener Fassade und zukunftsweisender Gebäudetechnik. Als Clou dürfen die mit 220.000 Lochungen perforierten Paneele gelten, die trotz geschlossener Fassadenoberfläche den Lichteinfall in die Büros im Inneren sicherstellen. Die eigens konzipierten Photovoltaik-Elemente an der Südfassade des zehngeschossigen Gebäudes bilden die größte, in eine Fassade inte-grierte PV-Anlage der documenta-Stadt und sorgen für einen beträchtlichen Teil des Stromeigenbedarfs.

Fassade prägt Erscheinungsbild

Die Jury sparte nicht mit Anerkennung. „Die charakterstarke Metallfassade mit raffinierter Perforierung prägt das Erscheinungsbild und verleiht dem Projekt eine eindrucksvolle Identität“, so die Experten. Weiter heißt es: „Durch parametrische Planung entstehen faszinierende Licht- und Schattenspiele, die das Gebäude subtil beleben.“ Hervorgehoben wird zudem „die konsequente Verbindung von nachhaltiger Sanierung, ästhetischer Prägnanz und energetischer Selbstversorgung“, die den Bau zum Beispiel „für öffentlich genutzte Architektur auf höchstem Niveau“ mache.

Der Award gilt als einer der wichtigsten internationalen Auszeichnungen der Designbranche. Er wird seit 2011 an innovative Produkte, Projekte und Gestalter der Designlandschaft vergeben.

Energetische Optimierung steht im Vordergrund

Das 1967 errichtete GWH-Hochhaus in bester Innenstadtlage an der Kölnischen Straße entsprach in technischer, energetischer und optischer Hinsicht nicht mehr aktuellen Anforderungen. 2022 fiel deshalb die Entscheidung zur umfassenden Modernisierung. Ganz oben auf der Agenda rangierte neben der energetischen Erneuerung der Gebäudehülle die Integration einer innovativen Heiz- und Kühltechnik.

Im Rahmen eines Werkstattverfahrens mit fünf Büros setzte sich der markante Entwurf von Hammerschmidt Architekten durch. Ein wichtiger Aspekt war die städtebauliche Wirkung des Gebäudes, das als Landmarke im Zentrum identitätsgebenden Charakter hat.

GWH-Manager Christian Wedler: „Wir sind stolz, in Zusammenarbeit mit Hammerschmidt Architects nicht nur eine äußerlich attraktive und energetisch optimierte Geschäftsstelle realisiert zu haben, sondern auch moderne Arbeitsplätze und ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld für unsere Belegschaft.“

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Fotonachweis: Mario Zgoll

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