Das Team Hessen hatte in den letzten Jahren einen Lauf gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen, doch diese Serie riss nun. Nordrhein-Westfalen ging sicherlich aufgrund der Leistungen in der Qualifikation als Favorit ins Finale, doch die Hessen kämpften lange um ihren Kontrahenten erneut ein Bein zu stellen. Am Ende konnte jedoch nur Felix Banzhaf punkten, so dass das Finale aus hessischer Sicht 1:4 endete.
Hessische Golfer kämpfen um den Länderpokal
Banzhaf gewann in einem guten Match gegen Ekkehart Schieffer mit 3&2. Christopher Schmitz hatte an diesem Tag gegen einen starken Marc Mazur mit 5&4 das Nachsehen. Da der Vierer mit Stefan Sachs und Marc vom Hagen bis kurz vor Schluss knapp führte, hätte es nur noch einen weiteren Punkt gebraucht. Thomas Fili musste von Loch 8 bis 12 vier Löcher gegen Philipp Lampe abgeben. Er kam zwar nochmals zurück auf 2 down, verlor dann aber an der 17 mit 2&1.
Match endet mit 2 down an Bahn 18
Als Thomas Biermann seinerseits nach einem frühen 4 down sich gegen Utz Schulte auf 1 down zurückkämpfte, kam nochmals Hoffnung auf. Am Ende musste er aber auf der 18 sein Match mit 2 down verloren geben. Da war es dann zu verschmerzen, dass der Vierer Sachs / vom Hagen gegen Michael Maletz und Frank Bielert in der Verlängerung auf Loch 19 verloren.
Team Hessen: Ordentliches Turnier führt zur Silber-Medaille
Das Team Hessen mit Thomas Biermann, Felix Banzhaf, Thomas Fili, Stefan Sachs, Christopher Schmitz sowie Thomas und Marc vom Hagen hatte einen großen Kampf geliefert, doch es hat leider nicht zum Titel gereicht. Die Silber-Medaille war dafür Lohn für ein ordentliches Turnier.
Golfer revanchieren ihre Niederlade aus dem Vorjahr
In der Neuauflage des letztjährigen Halbfinales gegen Schleswig-Holstein hat sich das Team Hessen für die Niederlage aus dem Vorjahr revanchiert und dieses Mal gewonnen. Zu Beginn war es nur Felix Banzhaf, der bald eine komfortable 3 auf Führung herausspielen konnte.
Thomas Fili zeigt Spitzengolf
Alle anderen Partien verliefen zunächst knapp. Doch dann drehte auch Thomas Fili auf. Er hatte bereits mit zwei Birdies begonnen, doch diese Führung auch schnell wieder abgegeben. Er gewann Loch 7 mit Par und ließ dann drei weitere Birdies für eine deutliche Führung folgen. Mit insgesamt sechs Birdies gewann er sein Match 4&3. Nahezu zeitgleich sicherte Felix Banzhaf den zweiten Punkt mit nahezu fehlerlosem Spiel und einem 5&4-Sieg.
Team um Stefan Sachs kurzzeitig in Führung
Da Christopher Schmitz und der Vierer mit Stefan Sachs und Marc vom Hagen knapp in Führung lagen, sah es für die Hessen gut aus. Einzig Thomas Biermann lag knapp zurück. Sachs und vom Hagen vergaben an der 16 eine gute Chance das Spiel mit 2 auf ihre Seite zu ziehen.
Da sie die Löcher 17 und 18 abgaben, ging dieser Punkt an Schleswig-Holstein. Auch Thomas Biermann hatte mit 3&2 das Nachsehen – ein weiterer Punkt für den Gegner. Schmitz war dann derjenige, der an der 17 mit seinem 2&1-Sieg für den notwendigen dritten Punkt zum Sieg der Hessen sorgte.
Team Hessen im Finale des Länderpokals
Damit steht das Team Hessen im Finale des Länderpokals und treffen dort auf den Sieger der Qualifikation und Dauergegner der letzten Jahre Nordrhein-Westfahlen. NRW hatte in einem spannenden Halbfinale Berlin-Brandenburg knapp mit 3:2 geschlagen.
Platz 3 nach der Qualifikation
Das Team Hessen hat beim Länderpokal der AK50 die erste Hürde genommen und den Einzug in die Medaillenrunde geschafft. Austragungsort in diesem Jahr ist der Golfclub Bremen Club zur Vahr. Für die Teilnehmer ein sehr anspruchsvoller Platz, der kleine Fehler sofort bestraft. Die Hessen hatten in der Qualifikation eine frühe Startzeit und so sah es lange nach einer Zitterpartie um den Einzug unter die Top 4 aus. Als man fertig war, rangierte man gerade mal auf Platz 7.
Doch die anderen Teams sammelten auf den schweren letzten Löchern Schlag um Schlag ein, so dass der Abstand immer kleiner wurde und schließlich noch den Sprung auf Platz 3 schaffte.
Christopher Schmitz erspielt mit 14 Pars eine Top-Runde
Die Top-Runde für Hessen lieferte Christopher Schmitz. Nach 14 Löchern hatte er 14 Pars notiert und legte dann auf der 15 ein Birdie nach. Erst auf der 18 musste er sein erstes Bogey hinnehmen und brachte so für die Hessen eine Par-Runde ins Teamergebnis. Auch Thomas Biermann lag nach 12 Löchern Par, doch dann erwischte es ihn an der sehr engen 13 mit einem Tripplebogey.
Er fing sich jedoch schnell und legte an der 15 und 16 jeweils mit Birdie nach. Es folgte noch ein Bogey zur 76 bei Par 74.
Starker Start für das hessische Team
Das die Hessen gerade zu Beginn stark unterwegs waren unterstrich auch Stefan Sachs, der bis zur 11 auch noch Par lag. Dann jedoch musste er Schlagverluste verzeichnen und beendete seine Runde mit +6, ebenso wie Marc vom Hagen. Ähnlich erging es auch Thomas vom Hagen, der bis kurz vor Schluss auf einer ordentlichen Runde unterwegs war, dann aber wegen Bogey-Doppelbogey auf den letzten beiden Löchern eine +7 notierte. Den gleichen Score spielte Felix Banzhaf, an dessen Seite Thomas Fili als Caddie half.
LGV Nordrhein-Westfalen gewinnt überlegen
Die Qualifikation gewann der LGV NRW überlegen mit einem Team-Ergebnis von +6. Platz 2 holte sich Schleswig-Holstein mit +18, gefolgt von Team Hessen mit +21. Um Platz 4 entbrannte ein spannender Kampf. Am Ende setzte sich hier etwas überraschend Berlin-Brandenburg mit +24 und einem Schlag Vorsprung vor Bayern und Baden-Württemberg durch.
Im Halbfinale trifft das Team Hessen somit wie schon im Vorjahr auf Schleswig-Holstein. Hier haben die Hessen noch etwas gut zu machen, denn 2025 verlor man dieses Spiel.
Textquelle: Hessischer Golf Verband
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