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Veröffentlicht am: 13.05.2026 09:41, Lesezeit: 4 Minuten

Frederik Eisenbeis gewinnt die Madaëf Golfs Open

Frederik Eisenbeis, Sieger Madaëf Golfs Open
Jaka Babnik, Frederik Eisenbeis, Claude Churchward und Alejandro Pedryc bei der Madaëf Golfs Open 2026

Agadir, Marokko – Ein Birdie auf dem letzten Loch beschert dem Deutschen Frederik Eisenbeis (-10) bei der Madaëf Golfs Open im Tazegzout Golf den ersten Titel auf der Pro Golf Tour. Der Rookie gewinnt nach Runden von 69, 68 und nochmals 69 Schlägen mit einem Schlag Vorsprung auf den Slowenen Jaka Babnik (-9). Claude Churchward (Frankreich) und Alejandro Pedryc (Polen) teilen sich mit -8 Rang drei.

Pro Golf Tour ist zurück in Marokko

Die Rückkehr der Pro Golf Tour nach Marokko hätte kaum spannender verlaufen können: Schlaggleich ging es für Frederik Eisenbeis und Jaka Babnik in der Finalrunde der Madaëf Golfs Open auf die abschließende 18. Das Par 5 versprach beiden Golfern, die in der Finalgruppe gemeinsam mit dem französischen Amateur Elias Cocheteux spielten, nochmals eine aussichtsreiche Birdie-Chance.

Frederik Eisenbeis nutzt Birdie-Chance

Doch nur Eisenbeis vom Marienburger Golf-Club wusste diese zu nutzen – so setzte er sich damit entscheidend von der Konkurrenz ab. Mit einem Gesamtergebnis von zehn unter Par sicherte sich Eisenbeis schließlich seinen ersten Titel auf der Pro Golf Tour. Bereits im vergangenen Jahr hatte der 23-Jährige die Q-School am Fleesensee gewonnen.

Konstantes Spiel auf Fairways und Grüns

Bei aller Spannung im Titelkampf blieb der Sieger im Tazegzout Golf am Ende ganz gelassen: „Es war insgesamt eine sehr entspannte Runde. Ich bin mit zwei Birdies gestartet, das hat direkt Momentum gebracht. Danach habe ich viele Pars gespielt, konstant Fairways und Grüns getroffen und meist zwei Putts gebraucht. Entscheidend war, dass ich keine Fehler gemacht habe – das hilft in solchen Situationen enorm.“

Eisenbeis blieb den gesamten Finaltag über bogeyfrei und notierte drei Birdies bei 15 Pars – für einen Rookie eine sehr konstante Leistung in einer derartigen Situation. „Natürlich war eine gewisse Nervosität dabei, aber eher eine positive. Man trainiert sein ganzes Leben lang dafür, in solchen Situationen zu sein.“

Erster Titelsieg auf der Pro Golf Tour für Eisenbeis

Obwohl es seine erste Saison auf der Pro Golf Tour ist, bringt Eisenbeis also eine gewisse Siegermentalität mit.

„Ein Sieg war definitiv eines meiner großen Ziele. Ich gehe in jedes Turnier mit dem Anspruch, zu gewinnen, und ich weiß, dass ich das Zeug dazu habe. Ich habe letztes Jahr die Q-School gewonnen und auch ein Turnier in der Schweiz. Das gibt Selbstvertrauen. Ich weiß, dass ich hier hingehöre, oben mitspielen und auch gewinnen kann.“

Marokko überzeugt mit atemberaubender Golfdestination

Der Hauptsponsor Madaëf garantierte nicht nur großartige Rahmenbedingungen für das erste Pro-Golf-Tour-Event in Marokko nach fünfjähriger Abstinenz, auch der Gewinner war hin und weg vom Gastgeber sowie vom Austragungsort: „Der Platz ist ein Traum: direkt am Meer gelegen, in einem super Zustand und anspruchsvoll. Selbst wenn es mal nicht so gut läuft, schaut man aufs Meer und die Welt ist wieder in Ordnung.“

„Auch abseits des Platzes war es großartig: Die Menschen waren sehr freundlich und es gab tolle Eindrücke. Wir waren am Strand, haben gegessen und sind herumgelaufen – einfach eine richtig gute Zeit.“

Rangaufstieg in der Order of Merit

Mit diesem Sieg verbessert sich Eisenbeis auf Rang sieben der Order of Merit. An der Spitze des Rankings steht weiterhin Kristof Ulenaers (Belgien) vor Dario Antonisse und Koen Kouwenaar (beide Niederlande). Auf den Plätzen vier und fünf folgen Mauro Gilardi (Schweiz) und der Deutsche Nicolas Horder. Nach diesem Finaltag in Agadir haben die Spieler nur einen Tag Pause, dann geht es mit der Pro Golf Tour Océan 2026 (14. bis 16. Mai) weiter, dem zweiten Event in Marokko.

Textquelle: Starke & Pfeiffer GmbH

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