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Veröffentlicht am: 11.05.2026 08:52, Lesezeit: 5 Minuten

Deutsche Golf Liga startet mit Doppelspieltagen

Die Frauen aus dem GC St. Leon-Rot
Die Männer aus dem GC Hösel werden alles daransetzen, ihren Coup vom Vorjahr zu wiederholen.

Wiesbaden. Endlich ist es so weit: Die Deutsche Golf Liga presented by All4Golf startet in die Saison 2026. Rund 3400 Spielerinnen und Spieler aus 320 Clubs kommen in den verschiedenen Klassen zum Einsatz. Die 1. Bundesligen der Frauen und Männer treffen sich am 16./17. Mai jeweils zu den Doppelspieltagen in Hamburg (Nord) und St. Leon-Rot (Süd) zum ersten Kräftemessen. 

1. Bundesliga Nord – Frauen: Startschuss beim Geburtstagskind an der Elbe

Der Hamburger GC Falkenstein wird in diesem Jahr 120 Jahre alt. Der Traditionsclub heißt zu seiner Geburtstagsfeier Deutschlands beste Teams aus dem Norden willkommen, wenn der erste DGL-Spieltag am Wochenende 16./17. Mai an der Elbe eröffnet wird. Die Mannschaften aus der 1. Bundesliga Nord der Frauen wollen früh die Weichen stellen für eine erfolgreiche Runde.

„Der Heimspieltag ist ein ganz besonderes Event und definitiv ein Highlight für den ganzen Club. Wir werden alles geben, um mit Mitgliedern und Unterstützern im Rücken gut in die Saison zu starten“, so HGC-Frauentrainer Luis Schmid.

Golf- & Landclub Berlin-Wannsee als größter Konkurrent

Im Kampf um die beiden Tickets fürs Final Four (1./2. August, GC München-Riedhof) dürften der G&LC Berlin-Wannsee und der GC Hubbelrath die größten Konkurrenten sein. Aber auch die Damen aus dem GC Hösel gehen mit Ambitionen an den Start, während Aufsteiger Düsseldorf den Klassenerhalt als Saisonziel hat.

„Wir freuen uns auf die Spieltage, weil die DGL für hochklassigen Mannschaftssport, sportlichen Ehrgeiz und ein einzigartiges Gemeinschaftsgefühl steht“, so Düsseldorfs Frauen-Coach Maximilian Alsmeyer.

1. Bundesliga Süd – Frauen: Der Meister ist Gastgeber an Spieltag eins

Mit mehr Selbstvertrauen kann man nicht in eine Saison starten: Die Frauen aus dem GC St. Leon-Rot gehen nicht nur als amtierender Deutscher Meister ins Jahr 2026, sondern auch als European Club Champion. Dass das Team von Coach Sebastian Buhl punktuell verstärkt wurde und am 16./17. Mai auch noch Heimrecht beim DGL-Auftakt hat, macht die Sache für die Konkurrenz nicht leichter. Es zählen aber nicht immer nur Pokale.

„Am Ende geht es um Entwicklung, Zusammenhalt – und darum, bei aller Ambition den Spaß am Spiel nicht zu verlieren“, betont Felix Lammers, sportlicher Leiter bei SLR.

Stuttgarter Frauen-Team will sich den Sieg erkämpfen

Als größter Konkurrent um die Vorherrschaft im Süden werden die Frauen aus Stuttgart erwartet. „Wir wollen möglichst früh die Zimmer für Riedhof buchen und 2026 Deutscher Meister werden“, erklärt Stuttgarts Frauen-Coach Heiko Burkhard. Aber auch die Teams aus Frankfurt und München greifen nach den Sternen.

Und dann wäre da noch Aufsteiger Fürth, dessen Trainer Michael Heffner den Saisonstart kaum erwarten kann: „Wir freuen uns riesig auf die DGL, weil wir wieder erstklassig sind und der Teamgedanke sehr besonders ist.“

1. Bundesliga Nord – Männer: Hamburg, Hösel, Hubbelrath und zweimal Berlin

Die Männer des GC Hösel starten nach ihrem Coup im Vorjahr als Titelverteidiger in die DGL-Saison 2026. In der 1. Bundesliga Nord gehören sie somit neben Nachbar Hubbelrath zu den heißesten Anwärtern auf die begehrten Final-Four-Tickets.

„Wir haben eine sehr ausgeglichene Gruppe, in der alles möglich ist. Aber klar wollen wir ins Final Four und dort unseren Titel verteidigen“, so Hösels Clubmanager Dennis Barkow.

Hamburger Golfclub feiert 120. Geburtstag

Die amtierenden Champions wollen gleich am ersten Spieltag erfolgreich sein, wenn der Auftakt im Hamburger GC ansteht. Dem Heimspiel am 16./17. Mai fiebern die Hanseaten entgegen: „Der gesamte Club freut sich riesig auf den Start der DGL bei uns auf der Anlage. Mit der Unterstützung unserer zahlreichen Fans wollen wir zum 120. Geburtstag des Clubs erfolgreich sein“, so HGC-Head-Coach Matthias Boje. Gespannt sein darf man dann, wie sich die Aufsteiger aus dem Berliner GC Stolper Heide präsentieren werden.

„Unser Saisonziel ist der Verbleib in der 1. Bundesliga Nord und wir freuen uns, dass wir mit dem Match am Wannsee eine lange Reise weniger haben“, so Stolpe-Coach Uli Zilg.

1. Bundesliga Süd – Männer: Favorit SLR und ein ambitionierter Aufsteiger

Damit die Mission Pokal-Rückeroberung klappt, kehrt Marco Schmuck als Head-Coach auf die Kommandobrücke der Männer des GC St. Leon-Rot zurück. Er soll mit Co-Trainer Marco Müntnich dafür sorgen, dass das Team ins Final Four einzieht und am Riedhof um Gold spielt. In Runde eins daheim (16./17. Mai) wollen die Gastgeber deswegen gleich eine Duftmarke setzen.

„Die Spieltage bieten uns eine wertvolle Gelegenheit, als Team weiter zusammenzuwachsen und insbesondere unseren jungen Spielern eine hervorragende Plattform für ihre sportliche und persönliche Entwicklung zu geben“, so SLR-Sportleiter Felix Lammers.

Golfclubs aus München und Frankfurt haben die Final Four im Blick

Die Verantwortlichen des Münchener GC und aus dem Frankfurter GC liebäugeln ebenso mit einem Platz im Final Four, während beim GC Augsburg die Abschieds-Saison für den langjährigen Coach Felix Eibl ansteht, der als Stützpunkt-Trainer zum Bayerischen Golfverband wechselt. Und mit Aufsteiger Habsberg stößt ein durchaus ambitioniertes Team ins Oberhaus im Süden, das in nur fünf Jahren von der Landes- bis in die 1. Bundesliga aufgestiegen ist.

„Ja, wir sind Newcomer, haben aber trotzdem das Ziel und die Motivation, ins Final Four zu kommen“, sagt Habsbergs Captain Christian Stibor.

Das große Ziel heißt Final Four am Riedhof

Nach fünf Spieltagen in den 1. Bundesligen Nord und Süd qualifizieren sich die jeweils zwei besten Teams jeder Staffel fürs Final Four, in dem am 1./2. August auf der Anlage des GC München-Riedhof die Deutschen Mannschaftsmeister 2026 im Matchplay-Modus ermittelt werden.

Zuschauer sind an allen Spielorten herzlich willkommen und der Eintritt ist frei.

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