Extrem genau und sehr variantenreich

Kurhessischer Club: Die Oberaulaer investieren knapp 20.000 Euro in ihren brandneuen Simulator

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Enorm variabel Das neue Gerät ist vielfältig einsetzbar – auf der Driving Range wie im Simulatorraum, beim Einzeltraining oder in der Gruppe, mit und ohne Professional. Fotos: nh

Mit seinem neuen Simulator bietet der Kurhessische Club seinen Mitgliedern und Gästen eine zusätzliche Attraktion. Die Investition löst die Vorgängergeneration ab, die weit über zehn Jahre im Einsatz gewesen war. „Das Gerät war wegen auftretender Fehlfunktionen nicht mehr für die Vermietung geeignet“, erklärt Geschäftsführer Frank Gerhard. Die Kosten betrugen knapp 20.000 Euro.

Die Entscheidung für den neuen Simulator fiel im vergangenen Herbst. Es handelt sich um einen Foresight GC Quad. Das Modell ist offenbar keine schlechte Wahl – schließlich hält sich auch Top-Star Bryson DeChambeau mit dem Gerät fit!

Die extreme Genauigkeit zählt zu den größten Trümpfen des Simulators. Das Plus wiegt umso schwerer, als die Innovation auf der Driving Range auch direkt an die Aktiven vermietet werden kann.

6.000 Bilder pro Sekunde

Das Gerät ist vielfältig einsetzbar – auf der Driving Range wie im Simulatorraum, beim Einzeltraining oder in der Gruppe, mit und ohne Professional. Der Blick auf die Homepage macht deutlich, welches breite Spektrum abgedeckt wird.

Insgesamt stehen neun Plätze zur Verfügung. Die Trainierenden können unter einer großen Vielfalt an Varianten wählen. „Die Möglichkeiten in Sachen Wind, Wetter und Grüngeschwindigkeit sind unglaublich“, unterstreicht Gerhard.

Da verwundert es wenig, dass George Staples den Simulator gern in seinen Unterricht integriert hat. Wenn der Golflehrer mit seinen Schülern und Schülerinnen am Eintreffwinkel, der Schlägerstellung im Treffmoment oder an der Schlägerkopf- bzw. Ballgeschwindigkeit arbeitet, findet er die perfekte Unterstützung vor. Das hat insbesondere mit den technischen Kapazitäten der Innovation zu tun. Nicht weniger als 6.000 Bilder pro Sekunde zeichnen Ball- und Schlägerdaten auf. Diese lassen sich anschließend per E-Mail an den Aktiven verschicken.

Turniere im Winter geplant

Über die Mitglieder hinaus können externe Spieler/innen das Gerät buchen und nutzen. In der kalten Jahreszeit sollen Wettspielreize gesetzt werden. „Wir planen eine Turnierserie im Winter, um den vielfältigen Optionen des Geräts voll gerecht zu werden“, macht Präsident Jürgen Sattler deutlich. • ralo

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